Selbsthilfe unterstützen
Betroffenheit und informelle Hilfeleistung zählen zu den zentralen Kennzeichen im Selbstverständnis und in der Definition der Selbsthilfe. Engagement in Selbsthilfegruppen ist motiviert durch "Hilfe für sich selbst und andere".
Trotz des freiwilligen Charakters der Selbsthilfe benötigt diese kontinuierliche Unterstützung von außen, um ihre volle Kraft dauerhaft entfalten zu können.
Selbsthilfefördernde Rahmenbedingungen tragen ganz wesentlich dazu bei, dass Selbsthilfe sich entfaltet, dass Interessierte Zugangswege zu Selbsthilfegruppen finden und auch, dass Selbsthilfegruppen ihre selbst gesteckten Ziele erreichen können.
Neben Selbsthilfeorganisationen, die themenspezifisch zu einem bestimmten Indiaktionsgebiet oder einer bestimmten Problemstellung arbeiten (zum Beispiel Allergie- und Asthmabund, Oesteoporose-Selbsthilfeverband, Verband alleinerziehender Mütter und Väter) und Hilfestellungen geben, bieten Selbsthilfekontaktstellen vor Ort themenübergreifend und indikationsgruppenübergreifend Informationen und Beratung, ebenso wie Gruppenräume und weitere organisatorische Hilfen für Selbsthilfegruppen oder in der Gründung befindlichen Gruppen an.
Weiterführende Informationen zum Thema:
In: Robert-Koch-Institut (Herausgeber): Selbsthilfe. Bundesgesundheitsblatt Band 52, Heft 1/09. Springer Medizin Verlag, Heidelberg 2009, Seiten 11-20
Sie sind stark außenorientiert und bieten gewöhnlich fachliche Beratungen, Seminare und Fortbildungsveranstaltungen auch für Nicht-Mitglieder. Häufig haben Selbsthilfeorganisationen auch spezielle Angebote für Angehörige.





















