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Regionale Praxis

Hier finden Sie Beispiele gelebter Kooperation zwischen der Selbsthilfe oder Selbsthilfe-Unterstützung und Einrichtungen des Gesundheitswesens wie Krankenhäusern, niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten verschiedener Fachrichtungen, den Kassenärztlichen Vereinigungen, Qualitätszirkeln und anderen.

Praxisbeispiele zum Download:

Beitrag von Bettina Eden im selbsthilfegruppenjahrbuch 2010
Beitrag von Steffi Riedel. In: Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e.V. (Hrsg.): selbsthilfegruppenjahrbuch 2009
Beitrag von Markus Grebe. In: Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e.V. (Hrsg.): selbsthilfegruppenjahrbuch 2009
Beitrag aus dem Stuttgarter Selbsthilfemagazin, Ausgabe 01/09
  • Selbsthilfegruppe und Krankenhaus
  • Information und Motivation von Patienten, Angehörigen und Krankenhauspersonal
Rheuma-Liga – erfolgreiche Praxis. Beitrag aus dem Stuttgarter Selbsthilfemagazin, Ausgabe 01/09
Beitrag über die Entstehung und die Arbeit eines Patientenbeirats für die KV Hessen von Angelika Bogenschütz. In: Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e.V. (Hrsg.): selbsthilfegruppenjahrbuch 2008.
Ein Praxisbeispiel inklusive Kooperationsvertrag und kritische Reflexion. Beitrag von Rita Hagemann und Christiane Lackemann.  In: Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e.V. (Hrsg.): selbsthilfegruppenjahrbuch 2008.
Ein Beitrag von Susanne Auferkorte und Gisela Reinhardt. In: Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e.V. (Hrsg.): selbsthilfegruppenjahrbuch 2007
Beitrag von Karin Marciniak.  In: Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e.V. (Hrsg.): selbsthilfegruppenjahrbuch 2006
Beitrag von Helga Kipp.  In: Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e.V. (Hrsg.): selbsthilfegruppenjahrbuch 2006
Beitrag von Ute Fischer. In: Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e.V. (Hrsg.): selbsthilfegruppenjahrbuch 2005.
Gemeinsame Fortbildungen des Qualitätszirkels Gastroentologie Rhein-Main mit DCCV-Selbsthilfegruppen.
Beitrag von Angelika Bogenschütz. In: Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e.V. (Hrsg.): selbsthilfegruppenjahrbuch 2004.
Beitrag von Adela Litschel. In: Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e.V. (Hrsg.): selbsthilfegruppenjahrbuch 2004.
Beitrag von Rosa Geislinger.  In: Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e.V. (Hrsg.): selbsthilfegruppenjahrbuch 2004.
Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Hamburger Modell.
In: Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e.V. (Hrsg.): selbsthilfegruppenjahrbuch 2003.
Die Broschüre gibt einen Überblick über die Projekte des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen als Partner der Selbsthilfe im Jahr 2009. Sie steht unter diesem Link als PDF-Datei zur Verfügung.

Auszug aus dem Inhalt:

  • Sensibilisiertes Fachpersonal: Kliniken und Arztpraxen öffnen sich für neue Kooperationen (Projekt 6)

  • Lernendes Netzwerk: Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen wird zum Standard (Projekt 7)
1. Kooperation zum Wohl von Praxis und Patient
Fachtagung "Selbsthilfe", Stuttgart 2010
Die Zusammenarbeit von Ärzten und Medizinischen Fachangestellten mit Selbsthilfegruppen war Thema der vierten Fachtagung Selbsthilfe der KVBW. In Zusammenarbeit mit der LAG SELBSTHILFE und der Selbsthilfekontaktstelle KISS Stuttgart fand diese am 23. Januar 2010 in Stuttgart statt.

2. Intensivierung der Selbsthilfekooperation
Fachtagung in Zusammenarbeit mit der LAG SELBSTHILFE Baden-Württemberg e.V., dem Gesundheitstreffpunkt Mannheim und dem Gesundheitsprojekt niedergelassener Ärzte e.V., Mannheim 2008
Die Kooperation von Ärzten und Selbsthilfegruppen bringt Vorteile für alle Beteiligten. Die KVBW fördert deshalb die Zusammenarbeit von Ärzten mit Selbsthilfegruppen.
Von wirksamen und nutzbringenden Kooperationen mit Medizinern. FORUM fragte bei Dortmunder Selbsthilfegruppen nach, ob und warum Selbsthilfegruppen mit Krankenhäusern / Ärzten kooperieren, wie eine solche Zusammenarbeit praktisch aussieht und was dies für die Gruppe bedeutet. Beitrag im FORUM, dem Selbsthilfe-Magazin für Dortmung, Heft 3/2010, S. 14ff
Art, Umfang und Intensität der Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfegruppen und Krankenhäusern sind höchst unterschiedlich. Auf dem Weg zu einer systematischen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit gilt es noch viele Stolpersteine zu überwinden. Hier will die Broschüre „Kompetent mit Kliniken kooperieren“ anhand der Geschichte einer fiktiven Selbsthilfegruppe Abhilfe schaffen, die im Jahr 2007 vom Selbsthilfebüro Darmstadt des PARITÄTISCHEN herausgegeben wurde.

Die Broschüre kann kostenlos bezogen werden per E-Mail: selbsthilfe.darmstadt@paritaet-hessen.org
An der Universität Düsseldorf findet ein außergewöhnliches Pilotprojekt der Deutsche Rheuma-Liga statt. Rheumapatienten, die eine spezielle Schulung durchlaufen haben, engagieren sich in der Ausbildung von angehenden Medizinern. Die Studenten lernen von den Patienten im direkten Kontakt und vertiefen die Lerninhalte zur Anamnese.
Das „Patient Partners“-Projekt läuft bislang einmalig für Deutschland seit zwei Jahren im Trainingszentrum für ärztliche Fähigkeiten der Universität Düsseldorf. Zukünftig sollen Patienten auch in anderen Universitäten im Bereich Rheumatologie eingesetzt werden.
Im Rahmen eines extern begleiteten Organisationsentwicklungsprozesses hat die Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. maßgeschneiderte Schulungen für alle Ebenen des Verbandes entwickelt. Für die Mitglieder wurde ein Schulungskonzept erarbeitet, das allen Mitgliedern das notwendige Rüstzeug an die Hand gibt, um krebskranke Menschen zeitgemäß, qualifiziert und entsprechend den Erfordernissen unseres Gesundheitssystems beraten zu können.
Der Kreuzbund Diozesanverband Paderborn e.V. bietet im Rahmen seiner Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und Angehörige regelmäßig Seminare für Krankenhausbetreuer an mit dem Thema "Helfen, ohne sich zu überfordern".
Das regionale Beratungsangebot wird durch die Sozialberatungsstellen an den einzelnen Neuromuskulären Zentren ergänzt. Die Neuromuskulären Zentren im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. bilden ein flächendeckendes Netz über Deutschland. In den Muskelzentren arbeiten spezialisierte Ärzte auf dem Gebiet der neuromuskulären Erkrankungen, die in einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit Kardiologen, Pulmonologen, Orthopäden, Rheumatologen, Krankengymnasten und Sozialberatern die muskelkranken Patienten betreuen.
Der Angehörigenverband und die Reutershägener Angehörigengruppe psychisch Kranker laden jeden 3. Mittwoch im Monat von 18 bis 19.30 Uhr zu einer Sprechstunde in die Psychiatrische Klinik in Gehlsdorf ein. Angesprochen sind diejenigen Besucher der Stationen P1 bis P8, die konfrontiert sind mit der psychischen Erkrankung eines Partners, Familienmitglieds oder Bekannten.
Krankenhausbesuchsdienste Stadthagen, Bückeburg, Rinteln und Wunstorf. Hier werden die ersten Kontakte zwischen Patienten, die sich zur Entgiftung im Krankenhaus befinden und den Selbsthilfegruppen geknüpft. Wichtigster Aspekt ist dabei, bereits im Krankenhaus den Betroffenen zu motivieren, an seinem Problem weiter zu arbeiten.
Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum Mannheim, dem Gesundheitstreffpunkt und der Regionalen Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen (RAG-SH) bieten 10 Selbsthilfegruppen einen Klinikbesuchsdienst an (weitere Gruppen sind auf Abruf erreichbar). Nach Anforderung durch die Stationen besuchen Betroffene aus den Gruppen Patientinnen und Patienten, die an einer Selbsthilfegruppe interessiert sind, auf der Station.
Kooperation zwischen dem Krankenhaus Siloah und Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich (KIBIS) Hannover
Informationen über die rund 600 Selbsthilfegruppen in der Stadt und im Umland von Hannover sind im Krankenhaus Siloah jetzt rund um die Uhr abrufbar: Patienten oder Angehörige können mit Hilfe einer elektronischen Infosäule Kontaktdaten von Selbsthilfegruppen finden. Die Daten der Selbsthilfegruppen stammen von der "Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich" (KIBIS) in Hannover (2008).
Informations- und Beratungsmodule für professionelle Anbieter im Gesundheits-, Sozial- und Ausbildungsbereich. Beitrag im Sachbericht 2009 von Wiese e.V. – Selbsthilfeberatung in Essen
Ausgewählte Beiträge zum Download:
  • Qualitätskriterien für Stuttgarter Krankenhäuser aus der Sicht von Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen (Broschüre, zu Selbsthilfegruppen siehe Kriterium 8.5), November 2009 [PDF-Datei]
  • Stuttgarter Kriterienpapier zur Zusammenarbeit von Selbsthilfegruppen und Krankenhaus [PDF-Datei]
Eine Bilanz nach fünf Jahren Projektlaufzeit
Für einen Gesundheitsbericht "Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeunterstützung in Essen", den die Essener Selbsthilfeberatungsstelle 1998 in Kooperation mit dem Gesundheitsamt erstellt hat, wurden Ärzte und Therapeuten in Krankenhäusern gebeten, ihre Sicht auf das Thema "Selbsthilfe im Krankenhaus" zu beschreiben. Diese reflektierende Mitarbeit war der Ausgangspunkt für eine direkte, praktische Zusammenarbeit mit Essener Krankenhäusern. Inzwischen nutzt Wiese e.V. die Infrastruktur beinahe aller Essener Kliniken, gewinnt Referentinnen und Referenten für Fortbildungsveranstaltungen, beteiligt sich an Arzt-Patienten-Seminaren von Kliniken und gründet Selbsthilfegruppen in Zusammenarbeit mit den Essener Krankenhäusern.
An der Zusammenarbeit mit einigen Kliniken in Essen werden in diesem Sachbericht 2003 unterschiedliche Ansatzpunkte und Projekte vorgestellt.
Sachbericht 2003 direkt zum Download
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