Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen – Zusammenarbeit bewusst gestalten
Für die Behandlung und Bewältigung von (chronischen) Erkrankungen werden die Erfahrungen und Kompetenzen der Selbsthilfe als komplementäre Unterstützung immer bedeutsamer: Das ist mittlerweile vom Gesetzgeber anerkannt und wird zunehmend in der Versorgung umgesetzt. Auch für die Patientenorientierung in der stationären und ambulanten Versorgung wird die Zusammenarbeit mit dem Partner Selbsthilfe immer wichtiger.
Das Konzept der Selbsthilfefreundlichkeit knüpft an die Tradition der Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe und Gesundheitswesen an. Dabei setzt es neue Impulse durch ein methodisches Verfahren einer systematischen und strukturierten Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen des Gesundheitswesens, regionaler Selbsthilfekontaktstelle und regionalen Selbsthilfegruppen.
Das Konzept orientiert sich an Qualitätskriterien, die von Akteuren aus Selbsthilfe und Gesundheitseinrichtungen entwickelt wurden und bereits Eingang in Qualitätsmanagementsysteme gefunden haben.
Weiterführende Informationen zum Thema:
- Kooperation von Selbsthilfe und Gesundheitswesen
- Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen
- Regionale Praxis und Arbeitshilfen
Beitrag von Monika Bobzien im FORUM, dem Selbsthilfe-Magazin für Dortmund, Heft 3/2010, S. 4-5 (Link zur Zeitschrift)




















