Homepage der NAKOS, 
Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur 
Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen
Schriftgrößenormalgroßsehr groß
SUCHE INDEX KONTAKT ENGLISH
Sie befinden sich hier: NAKOS > Netzwerkkoffer > Selbsthilfefreundlichkeit

Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen – Zusammenarbeit bewusst gestalten

Für die Behandlung und Bewältigung von (chronischen) Erkrankungen werden die Erfahrungen und Kompetenzen der Selbsthilfe als komplementäre Unterstützung immer bedeutsamer: Das ist mittlerweile vom Gesetzgeber anerkannt und wird zunehmend in der Versorgung umgesetzt. Auch für die Patientenorientierung in der stationären und ambulanten Versorgung wird die Zusammenarbeit mit dem Partner Selbsthilfe immer wichtiger.

Das Konzept der Selbsthilfefreundlichkeit knüpft an die Tradition der Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe und Gesundheitswesen an. Dabei setzt es neue Impulse durch ein methodisches Verfahren einer systematischen und strukturierten Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen des Gesundheitswesens, regionaler Selbsthilfekontaktstelle und regionalen Selbsthilfegruppen.
Das Konzept orientiert sich an Qualitätskriterien, die von Akteuren aus Selbsthilfe und Gesundheitseinrichtungen entwickelt wurden und bereits Eingang in Qualitätsmanagementsysteme gefunden haben.

Weiterführende Informationen zum Thema:

  1. Kooperation von Selbsthilfe und Gesundheitswesen
  2. Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen
  3. Regionale Praxis und Arbeitshilfen
Beitrag von Alf Trojan und Stefan Nickel im NAKOS INFO 106 (September) 2011
Das Netzwerk Selbsthilfefreundliches Gesundheitswesen – gemeinsam für Selbsthilfe- und Patientenorientierung. Beitrag von Klaus Bremen und Dagmar Siewerts im NAKOS INFO 99 (September) 2009
Mit diesem in 2009 gegründeten Netzwerk wollen die Projektpartner die Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe sowie niedergelassenen Ärzten und Kliniken stärken und Selbsthilfefreundlichkeit als Qualitätsmerkmal in der Patientenorientierung verstetigen.
Gesundheits-Selbsthilfegruppen verfügen zu ihrem Krankheitsbild meist über hohe und aktuelle Fachkompetenz, leisten als Betroffene und/oder Angehörige gegenseitige Hilfe bei der Bewältigung psychosozialer und praktischer Probleme und verstehen sich als ergänzendes Hilfsangebot zur medizinischen und therapeutischen Versorgung der Patientinnen und Patienten.
Beitrag von Monika Bobzien im FORUM, dem Selbsthilfe-Magazin für Dortmund, Heft 3/2010, S. 4-5 (Link zur Zeitschrift)
zum Seitenanfang
E-Mail an NAKOS
Zu den Bereichen
Valid XHTML 1.0 Transitional Valid CSS!
0.634 sec