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Selbsthilfegruppen

Logo der ADS-Freaks

ADS-FREAKS

Die Selbsthilfegruppe ADS-FREAKS in Hamburg hilft Betroffenen vom Aufmerksamkeits-Defizits-(Hyperaktivitäts)-Syndrom AD(H)S, sich gemeinschaftlich selbst zu helfen. Die Teilnehmer im Alter von 18 bis 36 Jahren treffen sich einmal im Monat abends. Sie besprechen Themen, die für ihre Lebensphase aktuell sind. In Planung sind zusätzliche Musik-, Sport-, Kunst- und Theatergruppen für AD(H)S-Betroffene. Mit einer eigenen, kreativ gestalteten Internetseite stellt die Gruppe ihre Arbeit vor, informiert mit Texten und Filmen über AD(H)S, bloggt und bietet ein Diskussionsforum für Betroffene. Die Internetseite gibt es in einer schlichten sowie einer „Bunte-Reiz-Version“. Gruppe wie Internetseite gehen auf die Initiative einer betroffenen Einzelperson zurück. Die ADS-FREAKS werden von der Kontakt und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen KISS in Hamburg Altona / Ottensen unterstützt.

Zur Internetseite der ADS-FREAKS

Screenshot der Website der Netzwerkfrauen Bayern

Netzwerkfrauen

Das Netzwerk von und für Frauen mit Behinderung in Bayern entwickelte sich aus einem Gesprächskreis für behinderte Frauen in München. Das Netzwerkbüro wurde im Jahr 2000 mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen mit zwei betroffenen Frauen mit Behinderung als hauptamtliche Mitarbeiterinnen eingerichtet. Das Netzwerk will grundsätzlich auf die Situation von Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern aufmerksam machen und hat ein eigenes Internetportal zur Information, zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung aufgebaut. Schirmherrin ist die Fernsehmoderatorin Nina Ruge. 2008 beteiligten sich die Netzwerkfrauen an einem Projekt der Münchner Malerin Naomi Lawrence, in der vorbildliche Initiativen mit großen handgemalten Originalplakaten, Interviews und Fotografien vorgestellt werden. Das Netzwerk ist der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V. angeschlossen, die als Dachorganisation und Träger fungiert.

Zur Internetseite der Netzwerkfrauen
Zum Plakatmotiv von Naomi Lawrence

Flyer einer Gruppe junger Nierenkranker

Nierenkrank

Eine zielgruppengerechte Ansprache muss nicht aufwändig sein. Das beweist der Flyer einer Gruppe junger Nierenkranker aus Schleswig Holstein / Hamburg. „Wir möchten allen jungen Menschen zwischen 18 und 40 Jahren die Möglichkeit geben, sich unverbindlich zu informieren und eigene Ängste überwinden helfen“, heißt es darauf. „Wer Lust hat, bei leckerem Kuchen und frischem Kaffee / Tee in lockerer Runde zu plaudern, ist bei uns richtig.“ Der Verein Junge Nierenkranke Deutschland e.V. wurde im Jahr 2001 gegründet. Hintergrund war die Erfahrung, dass es im Bereich der Selbsthilfegruppen keine Ansprechpartner für heranwachsende oder junge erwachsene nierenkranke Menschen gab. Die Gründungsmitglieder wollten deshalb eine Anlaufstelle für alle diejenigen schaffen, die mit der Krankheit erwachsen werden und dabei mit speziellen Problemen konfrontiert sind.

Zur Internetseite des Vereins Junger Nierenkranker

Buchtitel "Ein beinahe fast normales Leben"

Ein beinahe fast normales Leben

Sie wollten „echte“ Aufklärungsarbeit leisten: 14 Mitglieder des Ulmer „Treffpunkts für Jugendliche und junge Erwachsene mit Epilepsie“ beschlossen 2006, mit ihren persönlichen Geschichten aus dem Alltag mit Epilepsie an die Öffentlichkeit zu gehen und damit Vorurteile über ihre Krankheit abzubauen. Das Buch „Ein beinahe fast normales Leben“ wurde ein großer Erfolg. Zahlreiche Medien berichteten über das Projekt und den Mut der 18- bis 38-Jährigen, ihre Hoffnungen und Enttäuschungen, Erfolge und Niederlagen schonungslos und offen zu beschreiben. Die ersten 650 Exemplare waren bald vergriffen, es folgten weitere Auflagen und 2009 wurde das „gleichermaßen ehrliche wie frische“ Buch mit dem Sibylle-Ried-Preis der Stiftung Michael auf der Tagung der Internationalen Liga gegen Epilepsie ausgezeichnet. „Vielleicht werden epilepsiekranke Menschen bald nicht mehr schief angesehen oder gar ausgegrenzt? Dann wäre erreicht, was sich die jungen epilepsiekranken Mitglieder des Ulmer Treffpunkts so wünschten“, hofft Herausgeberin Susanne Rudolph.

Zur Internetseite des Treffpunkts

Virtuelle Beratungspraxis

Die virtuelle Beratungspraxis

Der Verein HSO 2007 e.V. „Hilfe zur Selbsthilfe bei Onlinesucht“ eröffnete 2009 auf seinem Internetportal eine „virtuelle Beratungspraxis“. Dort können sich Online-Süchtige anonym zum Thema informieren, gegenseitig austauschen und per E-Mail beraten lassen. Der Beratungsraum (Chatraum) ist zu bestimmten Terminen für Online-Selbsthilfegruppen geöffnet. Die Chat-Sitzungen werden von ehrenamtlich arbeitenden Moderatoren geleitet und protokolliert, um Missbrauch zu verhindern. Die Teilnahme ist anonym, kostenlos und prinzipiell für alle Interessierte im deutschsprachigen Raum zugänglich. Wer das Angebot nutzen will, muss sich zuvor auf der Internetseite anmelden. In einem „virtuellen Wartezimmer“ findet er Informationen und Terminankündigungen für die Selbsthilfegruppensitzungen. Die virtuelle Beratungspraxis wird bereits gut frequentiert, aber es sind immer auch neue „Gesichter“ willkommen!

Zur virtuellen Beratungspraxis

Screenshot der Webseite "Die Alleinerziehenden"

Die Alleinerziehenden

Sie bloggen, twittern und kommentieren, sie gründen Gruppen, stellen Fotos ein, basteln Profile: Das Web 2.0-Portal www.die-alleinerziehenden.de ist ein Projekt des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) und wird unterstützt von der Stiftung Aktion Mensch. Alleinerziehende haben dort die Chance, sich über alles auszutauschen, was sie bewegt. Kernstück sind die Themengruppen: Die Nutzerinnen und Nutzer können zu jedem Thema, das sie mit anderen diskutieren wollen, Gruppen bilden – zum Umgang, zum Unterhalt, zum Sorgerecht – aber auch zu Freizeitgestaltung, Urlaubsmöglichkeiten, Entspannung und Kindererziehung. Ziel ist es, möglichst viele Gruppen mit einer großen Zahl von Mitgliedern zu gründen. Alleinerziehende können mit anderen Alleinerziehenden aus ihrer Stadt oder ihrem Umkreis Kontakt aufnehmen und sich auch außerhalb des Internets vor Ort treffen.

Zur Internetseite der „Alleinerziehenden“

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