Rehabilitation
Das Engagement in einer Selbsthilfegruppe trägt anerkanntermaßen zur Sicherung der Nachhaltigkeit von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei. So geben Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfekontaktstellen Hilfestellungen zum selbstverantwortlichen, eigenständigen Leben im Umgang mit einer (oft chronischen) Erkrankung.
Die erfolgreiche Integration behinderter oder von einer Behinderung bedrohter Menschen in das Arbeitsleben, die das bedeutendste Ziel der Rehabilitation ist, ist mit diesem Anliegen eng verknüpft. Denn hier bedingt das eine das andere: Mit der Wiederherstellung bzw. der wesentlichen Besserung der Leistungsfähigkeit im Beruf werden die Menschen gleichzeitig befähigt, auch wieder ihre Rolle in der Familie und der Gesellschaft besser auszufüllen und vice versa. Gelingt dieses Vorhaben, so tragen Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gemeinsam mit der Selbsthilfe maßgeblich zur Verbesserung der Teilhabe behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen bei.
Seit Jahren zählt die Förderung von Kooperationen in dem Beziehungsdreieck Rehabilitationsklinik, Selbsthilfekontaktstelle und Selbsthilfegruppe zu einem wichtigen Aufgabenbereich der NAKOS. Dabei versucht die NAKOS (zum Beispiel durch Informationen im Rahmen von Veranstaltungen) zu einer Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Rehabilitationsträgern beizutragen.
Mit Förderung der DRV-Bund wurde ein Faltblatt „Reha vorbei - was nun?“ erstellt, das Möglichkeiten und besondere Chancen der Selbsthilfe nach der Entlassung aus der Rehaklinik erläutert.




















