Familien
Die NAKOS geht von der besonderen Bedeutung von Selbsthilfegruppen für Familien aus. Selbsthilfegruppen werden als Formen sorgender Netze angesehen, die familienbezogen, familienergänzend und familienentlastend sind. Sie können dabei unterstützen, Sozial-und Familienkompetenz zu entwickeln.
Selbsthilfegruppen sind Solidargemeinschaften Gleichbetroffener und damit neuartige sekundäre Hilfesysteme / sorgende Netze, die nicht auf familiäre und verwandtschaftliche Beziehungen gegründet sind. Sie sind in ihrer Entstehung wie in ihrer Wirkungsweise familienbezogen, familienergänzend und familienentlastend (Thiel 1990) – was schon die Vielzahl von Eltern- und Angehörigengruppen zeigt. Selbstorganisierte Eltern-Kind-Gruppen ebenso wie zahlreiche Einzelgruppen wie „Alleinerziehende Väter“ oder „Gemeinsame Sorge nach Trennung und Scheidung” haben einen expliziten Familienbezug.
In der Vermittlungsarbeit der NAKOS - ebenso wie bei den örtlichen Selbsthilfekontaktstellen - nehmen Themen oder Probleme mit Eltern, Kindern und Angehörigen großen Raum ein. In den Jahren 2004 - 2006 führte die NAKOS ein Projekt zum Familienbezug durch, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert wurde.




















