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Hyperakusis / Geräuschüberempfindlichkeit / Misophonie / Hörempfinden, gesteigertes

Erläuterung:
Lautstärken, die von gesunden Menschen nicht als laut wahrgenommen werden, sind für Betroffene unangenehm bis unerträglich. Häufige Folgen sind soziale Isolation, Verlust des Arbeitsplatzes und auch psychosomatische Begleiterscheinungen; Die Krankheit ist kaum erforscht, die Akzeptanz in der Gesellschaft gering. Es gibt bislang keine Unterstützung von Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Gesundheits- und Versorgungsämtern.
Betroffen:
Erwachsener
Kontakt:
Hyperakusis-Selbsthilfe
Johannes Hilbich
Telefon:
030 / 74 92 50 27, Ab 18 Uhr
Internet:
https://hyperakusis-selbsthilfe.de
 
Letzte Aktualisierung am: 31.03.2020
Interessen und Ziele
Informationen zu: Krankheitsursachen / -verlauf, Therapien, Operationen, Medikationen, Forschungsergebnissen / wiss. Studien
Erfahrungsaustausch über: psychische Belastung, Vereinbarkeit von Krankheit / Beeinträchtigung und Berufstätigkeit, Hyperakusis in privater und öffentlicher Umgebung; Umgang mit Institutionen (z.B. Krankenkassen, Versorgungsamt)
Selbstorganisation: (feste) Selbsthilfegruppe, (jederzeit offenes) Austauschnetz, Selbsthilfeorganisation für Patient/innen bzw. Gleichbetroffene
Kontakt zu: Ärzt/innen, Sozialrechtler/innen, Sozialarbeiter/innen, Wissenschaftler/innen; Forscher/innen
Kontakt mit: Erwachsene Gleichbetroffene, Angehörige

Die BLAUEN ADRESSEN

In der Datenbank BLAUE ADRESSEN sind seltene Krankheiten beziehungsweise Probleme aufgeführt, für die sich Betroffene bei der NAKOS gemeldet haben, für die aber bisher kein Angebot der gemeinschaftlichen Selbsthilfe in Deutschland vermittelt werden konnte. Bei den Stichworten, die am Wortende mit (SE) gekennzeichnet sind, handelt es sich um Themen, die mit seltenen Erkrankungen assoziiert sind.