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20.03.2017

Am 30. März ist Welt-Bipolar-Tag

Aktionstag macht auf die besonderen Probleme von Menschen mit bipolaren Störungen aufmerksam

Seit 2014 wird jedes Jahr am 30. März der Welt-Bipolar-Tag begangen. An diesem Termin, dem Geburtstag von Vincent van Gogh, gibt es weltweit Informationsveranstaltungen, mit denen auf die Bipolare Störung und die damit verbundenen besonderen Probleme aufmerksam gemacht wird. Der niederländische Maler Vincent van Gogh wurde medizinischen Erkenntnissen zufolge posthum als vermutlich bipolar diagnostiziert.

In diesem Jahr beteiligt sich auch die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS) an diesem Aktionstag mit einer Veranstaltung aus der Reihe "Bipolar Roadshow" in Frankfurt am Main. Dabei sprechen bzw. singen selbst betroffene Künstler offen über ihre Erfahrungen mit der Erkrankung. Mit dabei sind der Sänger und Gitarrist Martin Kolbe („Songs from the Inside“), der Autor Sebastian Schlösser („Lieber Matz, dein Papa hat ‘ne Meise“) und Flowin Immo mit seiner Rap-Improvisation „Das Leben ist ein Wunschkonzert“.

Die DGBS wurde 1999 als gemeinnütziger Verein ins Leben gerufen. Sie ist ein unabhängiger, trialogisch aufgestellter Verband, der den Erfahrungsaustausch zwischen Betroffenen, Angehörigen, Professionellen sowie allen am Gesundheitswesen Beteiligten fördert. Die DGBS kämpft gegen soziale Stigmatisierung der Erkrankten in der Hoffnung auf eine steigende Sensibilisierung und Akzeptanz für die Krankheit in der Öffentlichkeit sowie die Unterstützung der Angehörigen, die von den Auswirkungen der Erkrankung oftmals in hohem Maße mitbetroffen sind.

Weitere Informationen zum Welt-Bipolar Tag: www.dgbs.de