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12.07.2017

50 Jahre Prävention und gesundheitliche Aufklärung

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung fördert Gesundheitskompetenz der Bevölkerung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wird 50 Jahre alt. Die Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit mit Sitz in Köln wurde am 20. Juli 1967 gegründet. Seitdem trägt sie mit bundesweiten Präventionsmaßnahmen zur gesundheitlichen Aufklärung der Bevölkerung bei.

Aufgabe der BZgA ist es, der Bevölkerung qualitätsgesicherte, fachlich fundierte und zielgruppengerecht aufbereitete Gesundheitsinformationen zur Verfügung zu stellen. Sie soll Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, einen gesunden Lebensstil zu entwickeln, um in gesunden Verhältnissen aufwachsen, leben, arbeiten und gesund älter werden zu können. Dazu gehören auch Informationen zu allen Fragen rund um Sexualität und Familienplanung.

Zu den bekanntesten Initiativen der BZgA zählt die seit 1987 bestehende Aufklärungskampagne „Gib AIDS keine Chance“. Nach Angaben des Gesundheitsministerium weist Deutschland nach drei Jahrzehnten AIDS-Aufklärung heute bei den HIV-Infektionszahlen im europäischen Vergleich eine niedrige Neuinfektionsrate auf. Die Kampagne, ergänzt um das Themenfeld weiterer sexuell übertragbarer Infektionen (STI), wird seit 2016 unter dem Namen LIEBESLEBEN fortgesetzt.

Als Erfolgsmodelle bezeichnet das Gesundheitsministerium auch die seit 2002 laufende „rauchfrei-Jugendkampagne“, die sich an unter 18-Jährige richtet sowie die Alkoholpräventionskampagne „Alkohol? Kenn Dein Limit.“, die Jugendliche und junge Erwachsene anspricht. 

In den vergangenen Jahren hat sich das Aufgabenspektrum der BZgA deutlich erweitert. So wurde das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) bei ihr angesiedelt und mit dem Programm „Gesundes Alter“ ein weiterer Schwerpunkt auf die Gesundheit älterer Menschen gelegt. Seit 2012 informiert zudem die bundesweite Initiative „Trau dich!“ zum Thema sexueller Missbrauch. Auch mit dem vor zwei Jahren in Kraft getretenen Präventionsgesetz erhielt die BZgA weitere Aufgaben zugewiesen. Dazu gehört die Geschäftsstelle der Nationalen Präventionskonferenz sowie die Unterstützung der gesetzlichen Krankenkassen bei der Präventionsarbeit und der Qualitätsentwicklung in Lebenswelten.

Quelle: Bundesgesundheitsministerium, Mitteilung vom 06.07.2017

Eine filmische Retrospektive zur BZgA findet sich unter: www.bzga-avmedien.de

Weitere Informationen: www.bzga.de