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27.02.2020

Neue Förderung sozialer Selbsthilfe in München

Landeshauptstadt hat ihre Richtlinien überarbeitet

In München hat die soziale Selbsthilfe seit langem hohe Bedeutung – sowohl bei der fachlichen Unterstützung durch das Selbsthilfezentrum München als auch bei der finanziellen Förderung. Für das Jahr 2020 hat die Landeshauptstadt München die Richtlinien zur "Förderung der Selbsthilfe im sozialen Bereich" überarbeitet.

Wesentliche Neuerungen sind:

  • Die maximale Förderdauer von Selbsthilfegruppen und selbstorganisierten Initiativen wurde von fünf auf acht Jahre verlängert.
  • Die maximale Fördersumme für Gruppen und Initiativen ohne rechtlichen Status wurde von 6.000 auf 8.000 Euro erhöht; für Gruppen und Initiativen mit Rechtstatus gibt es keine maximale Höhe.
  • Für eine zentrale Person in einer Gruppe oder Initiative können Fahrtkosten beantragt werden.

Bundesweit weisen Selbsthilfekontaktstellen immer wieder auf die fehlende Förderung sozialer Selbsthilfe hin. In München können Selbsthilfegruppen und selbstorganisierte Initiativen Fördermittel erhalten werden, wenn sie nicht dauerhaft professionell geleitet und nicht gewinnorientiert sind, Selbst- oder indirekt Betroffene sich darin engagieren und die Inhalte und Form eigenständig bestimmen, heißt es in den Richtlinien. Vielleicht kann das Beispiel München für andere Regionen als Vorbild dienen.

Quelle: Selbsthilfezentrum München | www.shz-muenchen.de