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15.06.2021

Global Corruption Barometer 2021 veröffentlicht

Repräsentative Studie von Transparency International untersucht Wahrnehmung von Korruption in Europa

Die Organisation, welche auch den sogenannten Korruptionswahrnehmungsindex (Corruption Perceptions Index, CPI) erstellt, führte von Oktober bis Dezember 2020 eine telefonische Umfrage in den 27 EU-Mitgliedsstaaten zur wahrgenommenen Korruption in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen durch.

Für Deutschland wurde festgestellt, dass immerhin 26,4 Prozent der Befragten angaben, dass sie das Gefühl haben, dass die Korruption im vergangenen Jahr zugenommen hat. Als besonders betroffen von Korruption empfanden diese dabei die Bereiche Wirtschaft und Politik.

Aber auch den Bereich der Zivilgesellschaft hielten immerhin 10 Prozent der Teilnehmenden für korrupt. Für Transparency ist dies ein Hinweis darauf, dass auch in diesem Bereich noch mehr für Transparenz getan werden muss und verweist auf die Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ). In dieser verpflichten sich Organisationen dazu, zehn Basisinformationen über sich auf ihren Internetseiten transparent zu machen. Hierbei geht es etwa um Finanzierung, interne Struktur und Kooperationen mit Dritten. Auch einige Selbsthilfevereinigungen (so auch die DAG SHG e.V. und NAKOS) haben sich der Initiative angeschlossen.

Text: David Brinkmann

Quellen:

  • Transparency Deutschland e.V.: „Global Corruption Barometer 2021: „Deutsche Bürger*innen besorgt über zu großen Einfluss der Wirtschaft auf die Politik“, Pressemitteilung vom 15. Juni 2021 | www.transparency.de
  • Global Corruption Index | www.transparency.de
  • Initiative Transparente Zivilgesellschaft | www.transparency.de