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03.01.2018

Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen

Patientenbeauftragte bestätigt große Unterschiede in der Erreichbarkeit

Immer wieder erreichen die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Ingrid Fischbach, Beschwerden, dass die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) zur Facharztterminvermittlung nicht erreichbar seien. Aus diesem Grund hat die Patientenbeauftragte im Dezember 2017 mit ihren Mitarbeiter/innen in einer Stichprobe alle Terminservicestellen zu jeweils drei unterschiedlichen Zeitpunkten angerufen und die Ergebnisse festgehalten: Sieben Terminservicestellen waren demnach bei zwei von drei der Testanrufe während der Öffnungszeiten nicht erreichbar. Es kam entweder sofort eine Bandansage, dass alle Leitungen besetzt seien (KV Westfalen-Lippe) oder die Verbindung wurde sogar in der Warteschleife beendet, bevor ein Kontakt entstand (KV Berlin, KV Sachsen-Anhalt, KV Thüringen, KV Nordrhein, KV Hessen, KV Bremen). Alle anderen Terminservicestellen waren gut erreichbar und auch die Mitarbeiter/innen wurden dann als stets freundlich und hilfreich wahrgenommen.

"Das Ergebnis zeigt große Unterschiede bei der Erreichbarkeit der Terminservicestellen, auch wenn die Stichprobe natürlich nicht repräsentativ ist. Bei einigen Terminservicestellen war das Angebot hilfreich, bei zu vielen kann jedoch nicht von einem Service in der Terminvermittlung gesprochen werden. Hier habe ich die jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigungen aufgefordert, ihr Konzept sofort zu überarbeiten, so dass die Patienten tatsächlich einen Nutzen davon haben. Der Wille des Gesetzgebers auf eine zeitnahe Psychotherapeuten- oder Facharzttermin-Vermittlung muss umgehend überall umgesetzt werden", so die Patientenbeauftragte Ingrid Fischbach.

Weitere Informationen: Pressemitteilung der Patientenbeauftragten

Quelle: BMG-Newesletterservices