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21.12.2017

"Auf einmal ist alles anders!"

Filmprojekt über mögliche Folgen von traumatischen Ereignissen und entsprechende Behandlungsmöglichkeiten

Für Patient/innen und ihre Angehörigen ist es besonders wichtig und hilfreich, gezielte Informationen zu ihrer Erkrankung zu erhalten. Dies gilt auch für Menschen, die an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) erkrankt sind. Die Elfriede-Dietrich-Stiftung hat daher gemeinsam mit der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) drei Aufklärungsfilme über PTBS produziert.

Der erste Film ("Durch die Erinnerung – Wege der Traumatherapie") wendet sich direkt an Betroffene, also Menschen, die unter einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden. Ihnen soll Mut gemacht werden, sich in eine gezielte Therapie zu begeben. Beispiele zeigen, wie sich diese Menschen fühlen und vor allem wie ihnen geholfen werden konnte – der Film soll Mut machen. Renommierte Expert/innen erklären, was die Krankheit ausmacht und welche Therapiemöglichkeiten es gibt. Der zweite Film ("Wunde Seele Trauma erkennen, Unterstützung bieten") richtet sich an Personen, die im Beruf mit Menschen zusammentreffen, die ein Trauma erlebt haben können – seien es nun Polizist/innen, Hausärzt/innen oder auch Lehrer/innen. Er klärt Menschen über PTBS auf und macht sie für dieses Krankheitsbild sensibel. Es ist wichtig, dass diese Menschen Impulsgeber/innen sind und Betroffenen den richtigen Hinweis geben. Der dritte Film ("Auf einmal ist alles anders – Trauma und Traumatherapie") wendet sich an die breite Öffentlichkeit und wirbt für Verständnis und eine bessere Kenntnis über die Erkrankung.

Alle drei Filme stehen auf der Homepage der Elfriede-Dietrich-Stiftung zum kostenlosen Anschauen oder Download bereit.

Die Elfriede-Dietrich-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung mit dem Ziel, Menschen zu helfen, die an einer Traumafolgestörung leiden. Sie möchte Betroffene ermutigen, sich mit ihrem Leiden nicht zu verstecken, sondern dieses als behandelbare Störung zu erkennen und psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Außerdem will sie verschiedenen Berufsgruppen wie Ärzt/innen, Psycholog/innen, Beschäftigte in Hilfsorganisationen oder Polizist/innen, Pflegepersonal, aber auch Lehrkräfte und Erzieher/innen über das Störungsbild und dessen Behandlungsmöglichkeiten informieren.

Quelle: Elfriede-Dietrich-Stiftung