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Braucht die Selbsthilfegruppe ein eigenes Bankkonto?

Zur Führung einer Kaffeekasse sicherlich nicht. Auch wenn Ausgaben für Telefon oder Porto sich im kleinen überschaubaren Rahmen bewegen, wird sich das mit einer Barkasse regeln lassen. Dann ist es gut, wenn die Gruppe für sich klärt, wie das Führen der Barkasse geregelt werden soll. Wer soll für die Kasse verantwortlich sein? Was soll daraus bezahlt werden? Wie wird Transparenz über Einnahmen und Ausgaben hergestellt? Es ist gut, diese Regelungen auch schriftlich zu verfassen. Dann finden sich auch Neue schnell zurecht.

Möchte die Selbsthilfegruppe Fördergelder der Krankenkassen erhalten, benötigt die Gruppe auch ein Bankkonto. Ist die Gruppe bereits als Verein organisiert, kann sie problemlos bei jeder Bank oder Sparkasse ein eigenes Konto führen. Manche Kreditinstitute bieten den Selbsthilfegruppen kostengünstige Sonderkonditionen für das Bankkonto an. Fragen Sie danach.
Sofern die Gruppe kein Verein ist, kann die Eröffnung eines Bankkontos mit Schwierigkeiten verbunden sein. Eine Selbsthilfegruppe ist ja keine eigenständige Rechtspersönlichkeit, sie kann also als Gruppe nicht ohne Weiteres Verträge abschließen. Es sei denn sie hat einen „Gesellschaftsvertrag“, in dem Zweck, Verantwortlichkeit und Haftung geregelt sind.

Nähere Informationen zum Thema Bankkonto für Selbsthilfegruppen finden Sie hier. Lassen Sie sich hierzu unbedingt auch von Ihrer Selbsthilfekontaktstelle beraten.