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Selbsthilfe im Trend

Bemerkenswert ist, dass die Anzahl der Gruppen sich zwischen 1970 und 2000  verdoppelt hat. In diesem Zeitraum ist auch der bevölkerungsbezogene Anteil (der 18- bis 80-Jährigen) Gruppenmitglieder von ca. 1 Prozent auf über 4 Prozent gestiegen (Thiel, 2000).

Über eine Teilnahmeerfahrungen an einer Selbsthilfegruppe im Laufe ihrer Lebensgeschichte verfügten im Jahr 2003 fast 9 Prozent der über 18-Jährigen; von denjenigen mit einem erhöhten Bedarf an Selbsthilfeaktivitäten wie zum Beispiel behinderte und chronisch kranke Menschen waren dies sogar 13 Prozent. (RKI-Gesundheitssurvey 2003; Gaber, Hundertmark-Mayser 2005)

Eine Befragung der Bertelsmann-Stiftung ergab, dass sich im Jahr 2005 2,8 Prozent der Befragten in einer Selbsthilfegruppe befanden. Die Teilnahmeraten unterschieden sich für die Altersgruppen: 50-59-Jährige 5,4 Prozent; 60-79-Jährige 4,2 Prozent; 18-49-Jährige 1,4 Prozent.

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Strukturen der Selbsthilfe in Deutschland
Selbsthilfelandschaft in Deutschland
NAKOS Studien | Selbsthilfe im Überblick 7 | Zahlen und Fakten 2017 | Übersicht 4.3 | 2017

Strukturierte Patientenbeteiligung gemäß § 140f SGB V
NAKOS Studien | Selbsthilfe im Überblick 7 | Zahlen und Fakten 2017 | Übersicht 4.4 | 2017

Selbsthilfe in Deutschland
Jutta Hundertmark-Mayser, Wolfgang Thiel
In: Gesundheit in Deutschland. Gesundheitsberichterstattung. Hrsg. Robert Koch Institut, Berlin 2015

Gesundheitsbezogene Selbsthilfe in Deutschland – Entwicklungen, Wirkungen, Perspektiven (SHILD)
Ergebnisse: Publikationen und Präsentationen, Hamburg 2016