Seite drucken Sie befinden sich hier:  HOME  /  Informationen  /  Praxiswissen  /  Rahmenbedingungen

Gesetzliche Grundlagen

Das Ehrenamtsstärkungsgesetz (2013)

Mit dem 2013 verabschiedeten Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes traten umfangreiche Änderungen im Vereins- und Gemeinnützigkeitsrecht in Kraft. So wurden die Steuerfreibeträge für die so genannte Übungsleiterpauschale auf 2.400 € jährlich und die Ehrenamtspauschale auf 720 € jährlich angehoben. Die neue Mittelverwendungsfrist erlaubt jetzt einen Zeitraum von zwei Jahren nach Zufluss, innerhalb dessen die bisher nicht verbrauchten Mittel satzungsgemäß ausgegeben werden müssen. Für die Anschaffung von Anlagegütern wurde die Rücklagenbildung vereinfacht. Gemeinnützige Organisationen dürfen eine Rücklage zur Wiederbeschaffung von Wirtschaftsgütern bilden, die zur Verwirklichung ihres steuerbegünstigten, satzungsgemäßen Zwecks erforderlich sind. Erlaubt ist jetzt auch die Nachholung bisher nicht ausgeschöpfter Bildung freier Rücklagen in den folgenden zwei Jahren. Neu eingeführt wurde die Vermögensausstattungsrücklage. Sie betrifft vor allem die Ausgliederung von Betrieben in gemeinnützige GmbHs.

Der Beschluss der Bundesrates vom 1. März 2013 im Internet unter:
http://dipbt.bundestag.de/dip21/brd/2013/0073-13B.pdf

Weitere Informationen auf der Internseite des Deutschen Bundestages unter: www.bundestag.de

Das Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements (2007)

Das im Oktober 2007 in Kraft getretene Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements hatte zum Ziel, die steuerlichen Rahmenbedingungen für gemeinnützige Tätigkeiten in Deutschland zu verbessern. Dazu wurden in verschiedenen Steuergesetzen entsprechende Anpassungen bestimmt.

Gesetzestext: Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil I Nr. 50, ausgegeben zu Bonn am 15.10.2007 (Seite 2332).