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Engagementpolitik und -förderung auf der Zeitleiste

Im Dezember 1999 wurde die Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“ vom Deutschen Bundestag eingesetzt. Seitdem sind eine Reihe von Änderungen in Gang gekommen.



2020: Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt gegründet

Der Bundestag hat am 30. Januar 2020 über den Entwurf des Gesetzes »zur Errichtung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt« (DSEE) entschieden. Vorausgegangen waren intensive, zum Teil kontroverse Diskussionen um die Ziele der Stiftung.
Zur Entwicklung und Diskussion: www.b-b-e.de/deutsche-stiftung-engagement-ehrenamt/

Der Startschuss für die Stiftung wurde am 23. Juni 2020 mit einem Gründungsfestakt in Neustrelitz begangen. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, der Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Dr. Markus Kerber, und die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, unterzeichneten gemeinsam die Gründung. Frau Dr. Giffey überreichte als derzeitige Vorsitzende des Stiftungsrates den Gründungsvorständen Katarina Peranic und Jan Holze die Ernennungsurkunden.

Informationen zur Stiftung: www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de



2017:

Elf Monate nach seiner Übergabe an die Bundesregierung wird im März der zweite Engagementbericht  veröffentlicht. Dem von einer Sachverständigenkommission erarbeiteten, rund 600 Seiten umfassenden Bericht zufolge engagieren sich mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland für soziale Zwecke.



2016:

Der vierte Freiwilligensurvey mit Daten von 2014 wird publik gemacht. Die Ergebnisse der erstmals vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) koordinierten Befragung lösen heftige Diskussionen über methodische Fragen und das Verhältnis von Wissenschaft, Praxis und Politik aus.



2015:

Das Bundesfamilienministerium startet gemeinsam mit sechs großen Stiftungen das Netzwerkprogramm "Engagierte Stadt". Das Programm berät und unterstützt gemeinnützige Organisationen, die lokales Engagement stärken.

Der seit 2009 vergebene Deutsche Engagementspreis wird zum Dachpreis für freiwilliges Engagement befördert.



2014:

Die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements findet zum zehnten Mal statt.



2013:

Die Bundesregierung beauftragt eine Sachverständigenkommission mit der Erstellung des Zweiten Engagementberichts für die 18. Legislaturperiode bis Juli 2015.

Das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts (Ehrenamtsstärkungsgesetz) tritt in Kraft.



2012:

Die Bundesregierung legt dem Bundestag den Ersten Engagementbericht der Bundesregierung "Für eine Kultur der Mitverantwortung" vor. Schwerpunkt ist das bürgerschaftliche Engagement von Unternehmen.



2010:

Die Bundesregierung beschließt die erste Nationale Engagementstrategie und die Nationale Strategie zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen ("Aktionsplan CSR" - Corporate Social Responsibility).

Das Nationale Forum für Engagement und Partizipation veröffentlicht Handlungsempfehlungen für eine Nationale Engagementstrategie unter dem Titel "Engagement ermöglichen – Strukturen gestalten". Für die Selbsthilfekontaktstellen von besonderem Interesse ist der Abschnitt über das Dialogforum "Infrastrukturförderung".

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa), die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS), die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e.V. sowie der Verbund Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritasverband e.V. veröffentlichen eine Stellungnahme zur Nationalen Engagementstrategie der Bundesregierung sowie das Positionspapier Infrastruktureinrichtungen des bürgerschaftlichen Engagements nachhaltig verankern und fördern.



2009:

Im Rahmen der Kampagne „Geben gibt.“ wird erstmals der Deutsche Engagementpreis ausgelobt.

Im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellt das Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin (WZB) einen Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland.

Im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellt Prof. Gerhard Igl, Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Sozialrecht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, das Rechtsgutachten "Fördermöglichkeiten des Bundes bei lokalen und regionalen Infrastrukturvorhaben auf dem Gebiet des bürgerschaftlichen Engagements".



2007:

Das Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements tritt in Kraft.



2006:

Die Bundesregierung startet das erste Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser mit 500 teilnehmenden Einrichtungen.



2002:

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) wird von 28 Mitgliedern des Nationalen Beirats des "Internationalen Jahres der Freiwilligen« (IJF) gegründet, darunter die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e.V.

Die Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" veröffentlicht ihren Bericht "Bürgerschaftliches Engagement: auf dem Weg in eine zukunftsfähige Bürgergesellschaft.

MITREDEN

Mehr Zivilgesellschaft wagen

Interview mit Wirtschaftsprofessor Michael Vilain | Stiftung Aktive Bürgerschaft | 2020

Freiwilliges Engagement

Themenseiten auf dem Internetportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

THEMEN

Stellungnahmen und Informationen der DAG SHG zur Engagementförderung

NACHFRAGEN

Rahmenbedingungen

Informationen zu speziellen Fragen des freiwilligen Engagements wie Rechtsstatus, Versicherungsschutz oder Ehrenamtspauschale finden Sie in unserer Rubrik Praxiswissen.