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Literaturhinweise zum Thema Pflege

Broschüre der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) und dem Deutschen Psychotherapeutenverband (DPtV), 4. Auflage, Bonn 2013

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) und der Deutsche Psychotherapeutenverband (DPtV) haben gemeinsam den Ratgeber "Entlastung für die Seele – Ein Ratgeber für Pflegende Angehörige" entwickelt, welcher den pflegenden Angehörigen einen umfassenden Überblick über die Ursache von möglichen Beschwerden gibt und Auswege aufzeigt.

Information und Bestellmöglichkeit:
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren‐Organisationen e.V. (BAGSO)
Bonngasse 10
53111 Bonn
Telefon: 02 28 / 24 99 93 18
Fax: 02 28 / 24 99 93 20
www.bagso.de

Der Ratgeber als PDF-Datei (3. Auflage 2012) im Internet unter:
www.bagso.de/pflege/pflege-zu-hause.html

Broschüre der BAG SELBSTHILFE, 2. Auflage, Düsseldorf 2015

Die Broschüre richtet sich an pflegebedürftige und von Pflegebedürftigkeit bedrohte Menschen, ihre Angehörigen, Selbsthilfeorganisationen sowie Fachleute, die mit dem Thema Pflege und Pflegebedürftigkeit befasst sind.

Der Ratgeber legt inhaltlich den Fokus auf Menschen mit Behinderungen und berücksichtigt in Bezug auf das Thema Pflegebedürftigkeit die Besonderheiten und Bedürfnisse dieser Personengruppe.

Der Pflegeratgeber ist kostenlos. Es wird lediglich eine Versandkostenpauschale berechnet.

Weitere Informationen und Bestellung:
Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE)
Kirchfeldstr. 149
40215 Düsseldorf
Telefon: 0211 / 310 06-0
Fax: 0211 / 310 06-48

Internet: www.bag-selbsthilfe.de/pflegeratgeber.html

Auszüge aus der "Pflegestatistik 2015"

Im Dezember 2015 waren in Deutschland 2,86 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat die Zahl der Pflegebedürftigen im Vergleich zum Dezember 2013 um 234 000 (+ 8,9 %) zugenommen.

83 % der Pflegebedürftigen waren 65 Jahre und älter, mehr als ein Drittel (37 %) war mindestens 85 Jahre alt. Die Mehrheit der Pflegebedürftigen war weiblich (64 %).

Annähernd drei Viertel (73 % oder 2,08 Millionen) aller Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt. Davon wurden 1,38 Millionen Pflegebedürftige in der Regel allein durch Angehörige gepflegt. Weitere 692 000 Pflegebedürftige lebten ebenfalls in Privathaushalten, sie wurden jedoch zusammen mit oder vollständig durch ambulante Pflegedienste versorgt. Gut ein Viertel (27 % oder 783 000 Pflegebedürftige) wurde in Pflegeheimen vollstationär betreut.

Im Vergleich mit Dezember 2013 ist die Zahl der in Heimen vollstationär versorgten Pflegebedürftigen um 2,5 % (+ 19 000) gestiegen. Bei der Pflege zu Hause ist die Zunahme mit + 11,6 % (+ 215 000 Pflegebedürftige) deutlich höher, was auch auf die Reformen der Pflegeversicherung zurückzuführen ist.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Auszug aus der Pressemitteilung vom 16.01.2017,
Link zur Pressemitteilung: www.destatis.de

Destatis. Pflegestatistik 2015. Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung. Deutschlandergebnisse. Wiesbaden. 16. Januar 2017

DOWNLOADS

Weiterführende Informationen zum Thema:

Neues Projekt bei SEKIS Berlin und den Berliner Selbsthilfekontaktstellen
Kontaktstelle PflegeEngagement – pflegeflankierendes Ehrenamt und Selbsthilfe.
SEKIS Berlin
NAKOS INFO 104 | 2010

Schulnoten für Pflegeeinrichtungen an Bedürfnissen der Pflegebedürftigen ausrichten
Werner Schell (Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk)
NAKOS INFO 103 | 2010

Informationen – Unterstützung – Entlastung
Handlungshilfe für Familien mit Kindern mit einer einem dauerhaften und komplexen Pflegebedarf
BAG SELBSTHILFE in Zusammenarbeit mit dem BKK Bundesverband | 2009

 

Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)
Übersicht von Studienprojekten aus dem Bereich der Pflege alter, hilfebedürftiger und behinderter Menschen

Pflegestatistik
Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung - Deutschlandergebnisse 2015