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Wir freuen uns: Es wird ein weiteres Bundestreffen Junge Selbsthilfe geben!

Liebe Selbsthilfeaktive, liebe Mitarbeiter/innen aus der Selbsthilfeunterstützung,

dank einer erneuten Förderung durch den AOK Bundesverband können sich wieder rund 70 junge Aktive aus der Selbsthilfe zur Vernetzung treffen.

Das Treffen wird vom 1. bis 3. März 2019 in Duderstadt (Niedersachsen) stattfinden.

Die Anmeldung ist ab jetzt möglich. Anmeldeschluss ist am 15. September 2018.

Eingeladen sind junge Aktive aus der Selbsthilfe und der Selbsthilfeunterstützung im Alter zwischen 18 und 35 Jahren. Die Kosten für das Treffen sowie für die Unterbringung und Verpflegung im Jugendgästehaus Duderstadt werden übernommen. Für die Anfahrtskosten kann bei Bedarf ein Zuschuss gewährt werden. Rollstuhlgerechte Zimmer sind vorhanden.

Wie in den vergangenen Jahren wird sich ein Organisationsteam gründen, das die Veranstaltung inhaltlich plant und vor Ort mitgestaltet. Wer sich dabei beteiligen möchte, kann das auf dem Anmeldeformular angeben.

Wir freuen uns auf ein spannendes gemeinsames Wochenende mit vielen Ideen und Visionen für die Junge Selbsthilfe in Deutschland!

Kontakt:
Miriam Walther und Ruth Pons
E-Mail: junge-selbsthilfe@nakos.de
Telefon: 030 | 31 01 89 84

Workshops, Storytelling, Lagerfeuer – und jede Menge kreativer Ideen: Zum Bundestreffen Junge Selbsthilfe 2017 kamen Anfang November 67 junge Selbsthilfeaktive zwischen 18 und 35 Jahren aus ganz Deutschland in Nordwalde im Münsterland zusammen. Sie berichteten über die Erfahrungen in ihren Selbsthilfegruppen und entwarfen gemeinsame Pläne.

Die Teilnehmenden engagieren sich in unterschiedlichen Selbsthilfegruppen, -vereinigungen und -kontaktstellen zu Themen wie ADHS, Ängste oder Albinismus, Depressionen, Morbus Crohn, Multiple Sklerose oder Muskelerkrankungen, Rheuma, Sehbehinderung, Stottern oder Sucht. Bei aller Vielfalt eint sie der Wunsch, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.

An diesem Wochenende ging es vor allem darum, Visionen für ein stärker vernetztes Vorgehen, mehr öffentliche Wahrnehmung und Formen der Zusammenarbeit in der Zukunft zu entwickeln. So verabredeten sich verschiedene Gruppen, in unterschiedlichen Regionen Arbeitskreise Junge Selbsthilfe zu gründen, ein deutschlandweites Netzwerk auf den Weg zu bringen und ein nächstes Bundestreffen vorzubereiten.

Gelebte Inklusion

Die Zusammenkunft folgte auf das Bundestreffen 2016 in Heidelberg. Bei diesem war eine Gemeinsame Erklärung verfasst worden, in der zum Dialog zwischen den Generationen in der Selbsthilfe aufgerufen wird. "Junge Menschen wollen sich ausprobieren, sich selbst vertreten und ihre eigenen Wege in der Selbsthilfe finden", heißt es darin. Die Teilnehmenden des diesjährigen Bundestreffens schlossen sich gemeinsam den Forderungen ihrer Vorgänger*innen an.

Das Treffen beeindruckte durch die große Offenheit und Akzeptanz, mit der die Teilnehmenden aufeinander eingingen. "Dieses Wochenende war für mich eines der berührendsten Ereignisse, die ich je erlebt habe", sagte eine Teilnehmerin, "das hier ist echt gelebte Inklusion". Ein anderer Teilnehmer brachte die besondere Stimmung so auf den Punkt: "Obwohl ich die anderen gar nicht kannte, fühlt sich das hier an, als sei ich nach Hause gekommen. Hier herrscht irgendwie Magie."

Die dreitägige Veranstaltung wurde von der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) in Zusammenarbeit mit einem jungen Team realisiert. Das Treffen wurde vom AOK-Bundesverband im Rahmen der Selbsthilfeförderung gefördert.

Zum dritten Bundestreffen Junge Selbsthilfe waren vom 25. bis 27. November 2016 in Heidelberg rund 60 Aktive aus Selbsthilfegruppen, -vereinigungen und -kontaktstellen in ganz Deutschland zusammengekommen.
Unter dem Motto „Junge Selbsthilfe – So wie so?!“ tauschten sich die Teilnehmenden drei Tage lang über ihre Erfahrungen aus, diskutierten über Rahmenbedingungen, Chancen und Herausforderungen der jungen Selbsthilfe und entwickelten Ideen für Projekte und eine stärkere Vernetzung.

Die Veranstaltung wurde von der NAKOS in Zusammenarbeit mit einem jungen Organisationsteam durchgeführt und vom AOK-Bundesverband gefördert.

Zum Abschluss der Tagung erarbeiteten die Teilnehmenden eine Gemeinsame Erklärung, die am 14. Dezember 2016 veröffentlicht wurde. Darin fordern sie einen Dialog zwischen den Generationen in der Selbsthilfe, mehr Mitsprachemöglichkeiten und mehr Aufklärung über Selbsthilfe. Alle Interessierten sind eingeladen, sich der Gemeinsamen Erklärung anzuschließen.

Stimmen von Teilnehmenden:

Das Bundestreffen 2016 war großartig. Wir haben tolle Leute kennengelernt, ganz viel gearbeitet, aber auch ganz viel Spaß gehabt.

Tolle Organisation, nette Leute, interessante Gespräche, große Themenauswahl, reibungsloser Ablauf und schöne Fotos.

Das Bundestreffen war richtig gut, weil man sich unter Gleichgesinnten austauschen konnte und akzeptiert wurde, wie man ist.

Am letzten Novemberwochenende 2015 kamen 47 junge und jungegebliebene Selbsthilfe-Aktive sowie Fachkräfte in der Nähe von Göttingen für ein Wochenende zusammen, um gemeinsam die Junge Selbsthilfe in Deutschland nach vorne zu bringen!

In Workshops, Open Space, auf Spaziergängen und vor allem in vielen Kleingruppen haben sich die Teilnehmenden über Ihre Erfahrungen und Visionen ausgetauscht. Inspiritert und mit Tatendrang haben wir am letzten Tag Pläne geschmiedet und konkrete Vereinbarungen getroffen. Was kam dabei raus? Zum Beispiel Ideen zu einer Online-Vernetzung der Jungen Selbsthilfe in Deutschland, zu weiteren Bundestreffen sowie für regionale Botschafter_innen der Jungen Selbsthilfe.

Zwei kurze Videos zum Bundestreffen 2015 gibt es auf Youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=FblUUyOcCt0
https://www.youtube.com/watch?v=UA7NoOsf140

Foto: Projektteam Junge Selbsthilfe

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Für das Bundestreffen Junge Selbsthilfe 2019 in Duderstadt

Das Bundestreffen 2019 wird gefördert von: