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Ansätze vor Ort

Nicht nur die NAKOS beschäftigt sich in den letzten Jahren verstärkt mit der Frage, wie jüngere Menschen für gemeinschaftliche Selbsthilfe zu erreichen sind. Auch verschiedene regionale Selbsthilfekontaktstellen widmen sich dem Thema aktiv.

Sie unterstützen jungen Selbsthilfegruppen, initiieren themenübergreifende Treffen von jungen Menschen, die in Selbsthilfegruppen aktiv sind oder Interesse am Arbeitsprinzip Selbsthilfegruppe haben, sie kooperieren mit Schulen, Ausbildungseinrichtungen und Kliniken und entwickeln zielgruppenspezifische Ansprachematerialien (Flyer, Filme, Veranstaltungen).

In den Jahren 2011 und 2012 haben Selbsthilfekontaktstellen in Chemnitz, Tübingen und Berlin gemeinsam mit der NAKOS in einem Praxisprojekt Ansätze der Ansprache junger Menschen erprobt. Seitdem stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Selbsthilfekontaktstellen aus dem gesamten Bundesgebiet in verschiedenen Workshops und Seminaren der NAKOS in einem regen Austausch zu dem Thema – zuletzt wurden in einer Ideenwerkstatt im Februar 2017 verschiedene Projekte und Projektideen vorgestellt und diskutiert.

Im Folgenden sind Hinweise auf Selbsthilfekontaktstellen gelistet, die sich in ihrer Arbeit schwerpunktmäßig mit „Junger Selbsthilfe“ befassen und mit denen die NAKOS zusammenarbeitet. Über Hinweise auf weitere Selbsthilfekontaktstellen freuen wir uns.

Kontakt über: junge-selbsthilfe@nakos.de

Die Selbsthilfe Kontakt- und Beratungsstelle Berlin-Mitte StadtRand gGmbH widmet sich seit 2011 intensiv dem Thema Junge Selbsthilfe in verschiedenen Projekten. Dafür wurde eigens eine junge Mitarbeiterin eingestellt. Seitdem wurden zahlreiche Aktivitäten und Kampagnen initiiert und verschiedene Wege ausprobiert, junge Menschen für die gemeinschaftliche Selbsthilfe zu interessieren.

Dazu gehörten unter anderem eine gemeinsame Reise von jungen Selbsthilfeinteressierten in die Türkei, ein monatlicher Stammtisch und ein Projektteam, das 2015 das zweite Bundestreffen Junge Selbsthilfe organisierte, die Kampagne "Mehr als ein Stuhlkreis" sowie Workshops an Hochschulen und verschiedene Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Berliner Arbeitskreis Junge Selbsthilfe.

2017 plant die Kontaktstelle den Ausbau der Kooperationen mit Hochschulen der Sozialen Arbeit, Berufsschulen und dem Berliner Studierendenwerk sowie eine Intensivierung der Beratung und Informierung von jungen Selbsthilfeinteressierten und Multiplikator/innen zum Thema. Zudem soll es einen 6-monatigen Leadership-Kurs für junge Selbsthilfeaktive geben.

Ansprechpartnerin:
Franziska-Anna Leers
E-Mail: junge-selbsthilfe@stadtrand-berlin.de

Kontakt:
Selbsthilfe-Kontakt- und Beratungsstelle Mitte – StadtRand gGmbH,
Perleberger Straße 44
10559 Berlin
Tel: 030 | 394 63 64
Internet: www.stadtrand-berlin.de | www.facebook.com/SHKBerlinMitte | www.mehr-als-stuhlkreis.de

Berlin-Treptow hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Hochschulstandort gewandelt. Es ist Sitz des Campus Adlershof der Humboldt Universität zu Berlin sowie des Campus Wilhelminenhof der Hochschule für Technik und Wirtschaft mit vielen tausend Studenten. Das Selbsthilfezentrum Treptow-Köpenick kooperiert mit den Universitäten und bietet dort verschiedene Informationsveranstaltungen an.

Ansprechpartnerin:
Kim-Hanna Redzepagik
E-Mail: eigeninitiative@ajb-berlin.de

Kontakt:
Eigeninitiative
Selbsthilfezentrum Treptow-Köpenick
Genossenschaftsstraße 70
12489 Berlin
Telefon: 030 | 631 09 85
Internet: www.eigeninitiative-berlin.de

Im Herbst 2014 hat das Netzwerk Selbsthilfe Bremen-Nordniedersachsen e.V. mit dem Projekt „Junge Selbsthilfe – you + me = we“ gestartet. Ziel ist es, junge Menschen ansprechen, sie über Selbsthilfe zu informieren und Gruppengründungen für 16–35 Jährige zu unterstützen. Um den Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht zu werden und Selbsthilfe ein Stück vom „Stuhlkreis-Image“ zu befreien, wurde ein zusätzlicher Raum angemietet. Dieser befindet sich im Erdgeschoss des Gebäudes, in dem auch die Kontaktstelle untergebracht ist.

Der Raum mit angrenzender Teeküche bietet durch seine Fläche von circa 50 qm die Möglichkeit, sich an einer großen Tischgruppe oder in einer großen Sofaecke auszutauschen. Darüber hinaus gibt es genügend freie Fläche um beispielsweise Theater zu spielen, Musik zu machen oder Entspannungsübungen anzubieten.

Die Kontaktstelle bekommt viele gute Rückmeldungen von jungen Gruppen, die sich im Raum sehr wohl fühlen. Zusätzlich wird der Raum an zwei regelmäßigen Terminen für den JUST (Junge Selbsthilfe Treff) genutzt, ein gruppen- und themenübergreifendes Angebot für 16- bis 24- und 25- bis 35-Jährige. Diese finden monatlich statt und sollen den Einstieg in die Selbsthilfe und / oder die Gruppenfindung erleichtern.

Ansprechpartnerinnen:
Anneke Imhoff und Inken Berger
E-Mail: anneke.imhoff@netzwerk-selbsthilfe.com | inken.berger@netzwerk-selbsthilfe.com

Kontakt:
Netzwerk Selbsthilfe, Bremen Nordniedersachsen e.V.
Faulenstr. 31
28195 Bremen
Tel: 04 21 / 70 75 81
Internet:www.netzwerk-selbsthilfe.com/junge-selbsthilfe.html

Chemnitz war 2011/2012 einer von drei Praxisstandorten in dem NAKOS-Projekt "Junge Menschen zur gemeinschaftlichen Selbsthilfe aktivieren". Dabei wurden verschiedene Formate und Aktivitäten der Öffentlichkeitsarbeit ausprobiert.

So konnten junge Menschen sich an der Redaktion der Chemnitzer Selbsthilfezeitschrift „KISSyourself“ beteiligen, in die Kontaktstellenarbeit "hineinschnuppern" und Plakate zur Ansprache junger Leute entwerfen. Es wurde eine Selbsthilfe-Werk-Statt für junge Leute gegründet sowie Schreib- und Radioworkshops angeboten. Zudem gab es eine Infoveranstaltung zur „Jungen Selbsthilfe“ für Streetworker, Jugend- und Schulsozialarbeiter. Unter dem Motto "Junge Selbsthilfe zeigt sich" wurden junge Chemnitzer zu einem Picknick im Park eingeladen – "zwischen Hängematte und Slackline". Im Rahmen des Projekts entstanden auch drei Kurzfilme zu den Themen "Häusliche Gewalt", "Verwaiste Eltern" und "Pflegende Angehörige".

Heute begreift die KISS Chemnitz das Thema "Junge Selbsthilfe" als eine Querschnittsaufgabe, in deren Mittelpunkt die Vermittlung von jungen Menschen in Selbsthilfegruppen und die Gründung junger Selbsthilfegruppen steht.

Ansprechpartnerin:
Susan Cordula Koch
E-Mail: selbsthilfe@stadtmission-chemnitz.de

Kontakt:
KISS – Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe, c/o Stadtmission Chemnitz e.V.
Rembrandtstraße 13a/b
09111 Chemnitz
Telefon: 03 71 / 600 48 70
Internet: www.kiss-selbsthilfe-chemnitz.de

"Junge Selbsthilfe – Ich steh' drauf" lautet das Motto der KIBIS Cuxhaven. Johannes Temps, der mit Hilfe der Kontaktstelle selbst eine junge Selbsthilfegruppe gegründet hat, kümmert sich mittlerweile als Mitarbeiter in Teilzeit darum, junge Menschen für die Selbsthilfe zu begeistern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Zusammenarbeit mit Schulen: "Wir kommen zu euch in die Klassen und schnacken mit euch über Junge Selbsthilfe."


Ansprechpartner:
Johannes Temps
E-Mail: johannes.temps@paritaetischer.de

Kontakt:
KIBIS des Paritätischen – Kontakt, Information und Beratung im Selbsthilfebereich im Paritätischen
Kirchenpauerstr. 1
27472 Cuxhaven

Telefon: 047 21 / 57 93 18
Internet: www.paricux.de

Ansprechpartnerin:
Kristin Rietschel
E-Mail: krietschel@dresden.de

Kontakt:
Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen – KISS Dresden
Ehrlichstraße 3
01067 Dresden

Telefon: 03 51 / 206 19 85
Internet: www.dresden.de/selbsthilfe

In Flensburg wurde 2016 ein Projekt „Junge Selbsthilfe“ gestartet. Die Zielgruppe sind junge Menschen im Alter von 18 – 35 Jahren. Das Projekt wird von einer Diplom-Pädagogin begleitet und unterstützt. Im Mittelpunkt steht ein regelmäßig stattfindender Austausch in Form eines Stammtisches. Damit sollen junge Menschen mit dem Bereich der Selbsthilfe, insbesondere der Selbsthilfegruppen vertraut gemacht werden. Sie erfahren selbst, wie es ist in einer Gruppe zu sein und ein Teil von ihr zu werden. Sie durchlaufen die Prozesse, die nötig sind, um zu einer Gruppe zusammenzuwachsen.

Beim Stammtisch gibt es keine vorgegebenen Themen, somit hat jeder die Chance, zu besprechen, was ihn gerade bewegt. Themen können sein: Stress in der Ausbildung oder im Studium, aber auch Ängste, Depressionen, chronische Erkrankungen. Dabei ist es ganz egal, ob man selbst betroffen oder ein Angehöriger ist. Ziel ist es, sich selbst kennenzulernen, aktiv Schwierigkeiten zu überwinden, sich für andere einzusetzen und Selbstvertrauen zu gewinnen. Im gemeinsamen Gespräch soll die Möglichkeit entstehen, von neuen und anderen Wegen zu erfahren und voneinander zu lernen.

Ansprechpartnerin:
Marion Siegler
E-Mail: kibis@hausderfamilie-flensburg.de

Kontakt:
KIBIS – Kontakt, Information und Beratung im Selbsthilfebereich
Wrangelstraße 18
24937 Flensburg
Telefon: 04 61 / 503 26 18
Internet: www.kibis-flensburg.de

Im Kreis Steinfurt wurde 2014 im Rahmen des Modellprojekts "Zukunft der Selbsthilfe – Generationenwechsel und junge Selbsthilfe im ländlichen Raum" die "HörBar" entwickelt. Sie soll (junge) Menschen für das Thema Selbsthilfe sensibilisieren und dabei helfen, Vorurteile abzubauen. An Hörstationen kann man mit Hilfe von Kopfhörern in die Selbsthilfe „reinhören“ oder sich per QR-Code und Podcast einfach Selbsthilfe „mitnehmen“ – also Selbsthilfe to go! Die einzelnen Hörsequenzen stammen aus der Selbsthilfeszene vor Ort. Die HörBar macht auf ihrer Tour zum Beispiel in Krankenhäusern und Bibliotheken, auf Märkten und in Cafés Station.

In Ergänzung zur HörBar wird aktuell das Projekt "Chatroom - Selbsthilfe erleben" durchgeführt. Auch dabei soll mit einer niedrigschwelligen Methode Selbsthilfe erlebbar gemacht werden. Dazu wird die Idee der digitalen Chatrooms in die analoge Welt übertragen und ein "realer" Chatroom angeboten: ein Pavillon, der mit einfachen Mitteln gestaltet ist und acht Sitzgelegenheiten bietet, die im Kreis stehen. An den Wänden sind Postkarten, Sprechblasen zum Thema Selbsthilfe oder Poster aufgehängt. eine Selbsthilfegruppe fungiert als Gastgeber und bietet ein interessantes Thema an, zum Beispiel "Diagnose – und jetzt?", "Hilfe, mein Arzt versteht mich nicht" oder "Seltene Erkrankungen – seltene Probleme?".

Ansprechpartnerin:
Julia Gakstatter
E-Mail: gakstatter@paritaet-nrw.org

Kontakt:
Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt
Rathauspassage 3
48282 Emsdetten

Telefon: 025 72 / 960 16 84
Internet: http://netzwerkselbsthilfeundehrenamt.de

Das Projekt "Junge Selbsthilfe" bei KIBIS Stade startete 2016. Dazu wurde eine Projektgruppe gegründet, die sich aus jungen Menschen mit den verschiedensten Problemlagen und Interessengebieten zusammensetzt. Gemeinsam wollen sie an neuen Ideen für eine junge Selbsthilfe arbeiten. Einige haben den Wunsch Selbsthilfegruppen zu gründen, die jüngere Menschen mit ihren Themen zusammenbringen. Aber auch insgesamt ist es ihnen ein Anliegen, die Selbsthilfe bei mehr (jungen) Menschen bekannt zu machen. Auch eine aktivere Selbsthilfegruppenarbeit wird angestrebt.

Mit viel Ideenreichtum, Humor, gegenseitiger Unterstützung, Toleranz und Veränderungswillen arbeitet die Gruppe alle zwei Wochen am Thema. In der Projektgruppe gibt es die Möglichkeiten sich auszuprobieren, auch Grenzen zu entdecken, gemeinsame Aktivitäten zu organisieren und so auch in Kontakt zu kommen mit anderen Menschen. Ende März 2016 traten sie bei der Messe "Stade aktuell" ein erstes Mal öffentlich in Erscheinung: Auf der Bühne und Aktionsfläche der Selbsthilfe organisierten sie Diskussionsrunden und Improtheater, Interviews und Filmvorführungen zum Thema Junge Selbsthilfe.

Ansprechpartner/innen:
Urte Schnoor und Ulrich Brachthäuser
E-Mail: kibis-stade@paritaetischer.de

Kontakt:
KIBIS des Paritätischen
Johannisstr. 3
21682 Stade
Telefon: 041 41 / 38 56
Internet: www.kibis-stade.de

In Hamburg gibt es mittlerweile mehr als 20 Selbsthilfegruppen mit dem Altersschwerpunkt 18-35 Jahre. Insbesondere wächst im Bereich der psychischen Erkrankungen die Nachfrage von jüngeren Betroffenen. Mit mehreren Postkartenaktionen hat die KISS Hamburg in den vergangenen Jahren auf "Junge Selbsthilfe" aufmerksam gemacht. Mit zusätzlicher Öffentlichkeitsarbeit (Flyer, Internet, Kooperationen) soll auch 2017  der Selbsthilfegedanke weiter bekannt gemacht werden. Ein Netzwerktreffen für junge Menschen in der Selbsthilfe ist im Aufbau. Außerdem ist eine Sprechstunde für junge Menschen geplant.

Das dreijährige Projekt "Neue Wege in der Selbsthilfe" hat nicht nur aber auch junge Menschen im Blick. Ziel ist es, neue, onlinegestützte Zugangswege und Begegnungsmöglichkeiten zu entwickeln, die an die Bedarfen heutiger und zukünftiger Selbsthilfezusammenschlüsse angepasst sind. Dazu sollen Akteure der Selbsthilfe und Menschen ohne Selbsthilfeerfahrung zu Chancen, Risiken und Potentialen von modernen medialen Zugängen befragt werden. Zudem ist ein vierteljährliches FORUM NEUE WEGE IN DER SELBSTHILFE für Experten und Interessierte geplant, die sich über die Zukunft der Selbsthilfe austauschen und praktische Handlungsoptionen für ihre Arbeit gewinnen möchten.
 
Ansprechpartner/innen:
Junge Selbsthilfe: Laura Helm, Nora Baldamus und Karina Kalinowski
E-Mail: laura.helm@paritaet-hamburg.de | nora.baldamus@paritaet-hamburg.de | karina.kalinowski@paritaet-hamburg.de
Projekt "Neue Wege": Anke Heß und Danilo Schmogro
E-Mail: anke.hess@paritaet-hamburg.de | danilo.schmogro@paritaet-hamburg.de

Kontakt:
KISS Hamburg Geschäftsstelle
Projekt "Neue Wege in der Selbsthilfe"
Kreuzweg 7
20099 Hamburg
selbsthilfeprojekt@paritaet-hamburg.de

Telefon: 040 / 537 97 89 - 77/75
Internet: www.kiss-hh.de

In Köln gibt es kein spezielles Projekt für junge Leute, aber das Thema wird in allen Arbeitsbereichen mitgedacht und berücksichtigt. So wurden in den vergangenen zwei Jahren alleine vier Depressionsgruppen für junge Menschen gegründet.

Ansprechpartnerin:
Cornelia Martini
E-Mail: selbsthilfe-koeln@paritaet-nrw.org

Kontakt:
Der Paritätische Nordrhein-Westfalen
Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln
Marsilstein 4-6
50676 Köln

Telefon: 02 21 / 95 15 42 16
Internet: www.selbsthilfekoeln.de

In der Bayerischen Landeshauptstadt treffen sich zahlreiche Gruppen für jüngere Menschen: Die "Happy Thinking People" zum Beispiel, eine Selbsthilfegruppe für Manisch-Depressive Menschen bis 40 Jahre. Oder der Geschwisterkinder Stammtisch "(Un-)verantwortlich?!", die Jungen Ruhestandsbeamten und die "Spaßvögel", eine Selbsthilfegruppe für geistig behinderte junge Erwachsene.

Das Kriterium der Alterszughörigkeit wird im Selsthilfezentrum München als eines unter mehreren
betrachtet. Es gibt jedoch zunehmend Anfragen von jungen Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen möchten. Zwar steht die Tatsache an erster Stelle, dass sich Leute in Selbsthilfegruppen über ein gemeinsames Thema zusammenfinden. Doch trägt das Selbsthilfezentrum auch der Erkenntnis Rechnung, dass sich die Alltagsthemen und die aktuelle Lebenssituation je nach Lebensalter stark unterscheiden und unterschiedliche Dinge wichtig sind.

Inzwischen hat das Selbsthilfezentrum eine Infoveranstaltung im Rahmen der Woche zur seelischen Gesundheit unter dem Motto "Junge Selbsthilfe stellt sich vor" organisiert. Zudem wurde eine Kooperation mit dem Kreisjungendring auf den Weg gebracht. Auch die vielerorts gestellte Frage, ob auch Minderjährige an Selbsthilfegruppen teilnehmen können, dürfen oder sollten, wurde thematisiert: Die Rechtsanwältin und Autorin des Buchs "Recht für Selbsthilfegruppe", Renate Mitleger-Lehner, hat eine Handreichung dazu verfasst.

Ansprechpartnerin:
Kristina Jakob
E-Mail: kristina.jakob@shz-muenchen.de

Kontakt:
Selbsthilfezentrum München
Westendstrasse 68
80339 München

Telefon: 089 / 53 29 56 12
Internet: www.shz-muenchen.de

Die KISS Mittelfranken gibt seit 2016 Gas beim Thema junge Selbsthilfe und setzt dabei auf ein breit gefächertes Angebot, um junge Menschen für die Selbsthilfe zu interessieren: Ein Stammtisch "Junge Selbsthilfe" trifft sich einmal im Monat in einer Nürnberger Kneipe. Gemeinsam mit jungen Selbsthilfeaktiven aus verschiedenen Gruppen und einer Medienfirma wurde ein kurzer Kino-Spot erstellt, der junge Leute auf Selbsthilfe aufmerksam machen soll und im Vorschauprogramm eines Nürnberger Kinos zu sehen war.

www.junge-selbsthilfe-mfr.de heißt die neue Internetseite, auf der junge Leute künftig vielfältige Infos zur Selbsthilfe finden sollen. Und Ende Juni 2017 fand ein "Selbstival" auf dem Jakobsplatz in der Nürnberger Innenstadt statt.

Ansprechpartnerinnen:
Marion Krieg und Corinna Völzke
E-Mail: krieg@kiss-mfr.de | voelzke@kiss-mfr.de

Kontakt:
Kontaktstellen Mittelfranken – Kiss Nürnberg-Fürth-Erlangen
Am Plärrer 15
90443 Nürnberg
Telefon: 09 11 / 234 94 49
Internet: www.kiss-mfr.de/junge-selbsthilfe

Demnächst finden Sie hier weitere Informationen

Ansprechpartnerin:

E-Mail: selbsthilfe@drk-odenwaldkreis.de

Kontakt:

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Ansprechpartnerin:
Anja Breuer
E-Mail: junge-selbsthilfe@sekiz.de

Kontakt:
Potsdamer Informations- und Kontaktstelle für Selbsthilfe (PIKS)
Hermann-Elflein-Straße 11
14467 Potsdam
Telefon: 033 31 / 620 02 80
Internet: www.sekiz.de

Seit 2016 gibt es im Land Sachsen-Anhalt eine AG Junge Selbsthilfe. Diese besteht aus hauptamtlichen Vertretern von Selbsthilfekontaktstellen und -organisationen sowie ehrenamtlichen Vertretern aus Selbsthilfegruppen.

Die Leitung und Koordinierung liegt bei der Referentin für Gesundheit und Selbsthilfe im Paritätischen Landesverband Sachsen-Anhalt, Romy Kauß. Inzwischen gibt es auch eine Homepage, die auf das Thema Junge Selbsthilfe aufmerksam macht: www.wirmuessenreden.de

Für 2017 sind verschiedene Aktionen geplant, um auf die neue Internetseite aufmerksam zu machen und das Thema junge Selbsthilfe in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.


Ansprechpartnerin:
Romy Kauß
E-Mail: rkauss@paritaet-lsa.de

Kontakt:
Deutscher PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband Landesverband
Sachsen-Anhalt e.V.
Wiener Str. 2
39112 Magdeburg
Telefon: 03 91 / 62 93 51
Internet: www.paritaet-lsa.de

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Ansprechpartnerin:

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Auch die Selbsthilfekontaktstelle KISS Stuttgart fördert gezielt den Austausch und die Vernetzung von an Selbsthilfe interessierten Menschen zwischen 18 und 35 Jahren.

Regelmäßige, zielgruppenorientierte Postkarten-Kampagnen in Cafés, Restaurants, Kneipen, Kinos, Theatern, Kulturzentren und Jugendhäusern sollen junge Menschen auf die „Möglichkeit von Selbsthilfe“ aufmerksam machen. In Informationsveranstaltungen stellt sich die Kontaktstelle an Orten vor, an denen sich junge Menschen aufhalten. In Vorlesungen und Seminaren an Hochschulen werden Studierende mit der vielfältigen Angebotslandschaft von Selbsthilfe in Stuttgart bekannt gemacht. Zudem nehmen die Mitarbeiter/innen der KISS an landes- und bundesweiten Austauschtreffen von jungen Selbsthilfeaktiven und Selbsthilfekontaktstellen teil.

Ansprechpartner:
Jan Siegert
E-Mail: j.siegert@kiss-stuttgart.de

Kontakt:
Selbsthilfekontaktstelle KISS Stuttgart
Tübinger Straße 15
70178 Stuttgart
Telefon: 07 11 / 640 61 17
Internet: www.kiss-stuttgart.de

Die Kontaktstelle für Selbsthilfe des Sozialforums Tübingen beschäftigte sich als eine der ersten Unterstützungseinrichtungen mit dem Thema "Junge Selbsthilfe", unter anderem 2011/2012 als Praxisstandort in dem NAKOS-Projekt "Junge Menschen zur gemeinschaftlichen Selbsthilfe aktivieren". In der Stadt Tübingen mit 25.000 Student/innen gehört etwa ein Viertel der Bevölkerung zu dieser Gruppe, hinzu kommen etwa 20.000 Schüler/innen.

Um junge Menschen zu mobilisieren, wurden Postkarten entwickelt und ein Imagefilm gedreht. Zudem gab es Fortbildung für Selbsthilfegruppen zur Ansprache jüngerer Teilnehmer/innen. Im Mittelpunkt stand und steht jedoch die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und weiteren Kooperationspartnern: In Schulen und Kliniken, an der Uni und beim RACT-Festival in Tübingen bietet die Kontaktstelle zusammen mit jungen Selbsthilfeaktiven regelmäßig verschiedene Informationsveranstaltungen an.

Ansprechpartnerin:
Barbara Herzog
E-Mail: herzog@sozialforum-tuebingen.de

Kontakt:
Sozialforum Tübingen e.V. – Selbsthilfe-Kontaktstelle
Europaplatz 3
72072 Tübingen
Telefon: 070 71 / 383 63
Internet: www.sozialforum-tuebingen.de