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NAKOS Veranstaltungen

Hier finden Sie Hinweise auf Fortbildungen, Workshops und Tagungen, die die NAKOS zum Teil in Kooperation mit anderen Partnern im aktuellen Jahr anbietet.

2019

Bundestreffen Junge Selbsthilfe

Die NAKOS veranstaltet das nächste Bundestreffen Junge Selbsthilfe für junge Selbsthilfe-Aktive und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Selbsthilfeunterstützung vom 01. bis 03.03.2019 in Duderstadt in Niedersachsen. Anmeldungen sind bis zum 15. September 2018 möglich.

Weitere Informationen: Bundestreffen Junge Selbsthilfe 2019

Grundlagen der Selbsthilfeunterstützung
Seminar für Fachkräfte in Selbsthilfekontaktstellen (Einsteiger)

Fit für Verhandlungen
Seminar für Fachkräfte in Selbsthilfekontaktstellen

Beratung und Begleitung 1 — Krisen bewältigen und Überforderung vermeiden
Aufbauseminar für Fachkräfte in Selbsthilfekontaktstellen (Fortgeschrittene)

Bisherige Veranstaltungen

Hier finden sie Berichte, Dokumentationen und Referate zum Download

2018

Aufbau Beratung und Begleitung 2 — Interventionen und Methoden in unterschiedlichen Phasen der Gruppenarbeit
Aufbauseminar für Fachkräfte in Selbsthilfekontaktstellen

Transparenz schafft Vertrauen — Wie kann die Selbsthilfe ihre Glaubwürdigkeit wahren?
Eine gemeinsame Veranstaltung der NAKOS in Kooperation mit TRANSPARENCY INTERNATIONAL Deutschland e.V.

Die gesundheitliche Selbsthilfe ist aus dem Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken. Betroffene tauschen sich über ihre Erkrankung aus, informieren sich darüber und lernen, damit umzugehen. Viele Tausende erkrankte und behinderte Menschen suchen dort authentische Informationen und Rat von Gleichbetroffenen. Als Patientenvertreter/innen sind Selbsthilfegruppen gefragte Ansprechpartner/innen für immer mehr Gremien im Gesundheitswesen. Damit hat die Selbsthilfe eine bedeutsame Rolle als Akteur in der Zivilgesellschaft eingenommen.

Im Idealfall geht man davon aus, dass Betroffene besonders glaubwürdig sind und als Selbsthilfe- und Patientenvertreter/innen ihre Positionen unabhängig vertreten. Aus Erfahrung weiß man aber, dass Menschen in einen Interessenkonflikt geraten können, wenn es um Geld geht. Es gibt zahlreiche Erkrankungen zu denen Selbsthilfevertreter/innen mit Arznei- und Medizinprodukteherstellern zusammenarbeiten und auch Sponsoringmittel erhalten. In der Öffentlichkeit wird das teilweise sehr kritisch gesehen. Es wird befürchtet oder sogar unterstellt, dass Pharmafirmen dabei erheblichen Einfluss auf die Selbsthilfe ausüben.

Bei der Veranstaltung soll diskutiert werden, was geeignete Maßnahmen zur Stärkung von Unabhängigkeit und Neutralität der Selbsthilfe sein können. Ein Schwerpunkt wird dabei auf dem Thema „Transparenz“ liegen, also der Offenlegung der Beziehungen zu Außenstehenden, wie zum Beispiel Pharmafirmen.

Transparenz ist zwar keine Garantie dafür, unabhängig und glaubwürdig zu bleiben. Doch bietet sich dadurch die Chance, innerhalb der eigenen Organisation Dinge zu diskutieren, die oft zu kurz kommen: Die eigenen Ziele, die Auswahl der Kooperationspartner und die Offenlegung der Finanzierung.

Die Veranstaltung richtete sich an kleinere, geringer strukturierte Selbsthilfeorganisationen ohne dachverbandliche Verankerung. Anhand von Fallbeispielen wurde eine Auseinandersetzung mit Einflussnahmeversuchen und möglichen Interessenkonflikten in der Selbsthilfe ermöglicht.

Hier finden Sie die Veranstaltungsdokumentation.

NAKOS-Fachtagung der Landesarbeitsgemeinschaften der Selbsthilfekontaktstellen

Zielgruppe: Sprecherinnen und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaften der Selbsthilfekontaktstellen

Ort: Hans-Lilje-Haus, Knochenhauerstraße 33, 30159 Hannover

Mehr Informationen finden Sie hier

Grundlagen der Selbsthilfeunterstützung
Seminar für Fachkräfte in Selbsthilfekontaktstellen (Einsteiger)

Beratung und Begleitung 1 Krisen bewältigen und Überforderung vermeiden
Aufbauseminar für Fachkräfte in Selbsthilfekontaktstellen (Fortgeschrittene)

Mit Selbsthilfefreundlichkeit zu mehr Patientenorientierung im Gesundheitswesen
Workshop beim Kongress Armut und Gesundheit

Die professionelle Selbsthilfeunterstützung in Deutschland ist eine starke vierte Säule im Gesundheitssystem. Wie begegnet das Gesundheitswesen diesen Initiativen? Weisen Krankenhäuser bei der Entlassung auf die Möglichkeit der Selbsthilfe hin? Vermitteln Ärzt/innen und Therapeut/innen als Ergänzung ihrer Behandlungswege in die Gruppen Gleichbetroffener? Welche Bilder, Vorannahmen und Erfahrungen prägen die Einstellung unterschiedlicher Professionen des Gesundheitssystems?

Mit dem Konzept "Selbsthilfefreundlichkeit" finden interessierte Gesundheitseinrichtungen einen Leitfaden, mit dem sie Schritt für Schritt Kooperationen mit der Selbsthilfe strukturiert und systematisch aufbauen können. Neben den Selbsthilfeaktiven werden dabei immer auch die Selbsthilfekontaktstellen als Kooperationspartner eingebunden und auf diese Weise die weitere Vernetzung der lokalen Akteure stetig verbessert. Anhand von Qualitätskriterien wird die Zusammenarbeit gemeinsam entwickelt. Der Workshop stellt Modelle der Best Practice in der Vernetzung unterschiedlicher Akteure vor und versucht die Chancen eines gemeinsamen, vernetzten Engagements im Sinne der Patient/innen zu verdeutlichen.
 

  • Das Konzept „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ , Antje Liesener, Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen c/o Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen, Berlin
  • Professionelle Gesundheitseinrichtungen und ihre Erfahrungen mit Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung, Krankenhäuser, Therapeutinnen und Therapeuten u. a., Berlin
  • Selbsthilfeaktive – Erfahrungen beim Aufbau eines selbsthilfefreundlichen Gesundheitswesen Berlin, Selbsthilfegruppen, Berlin
  • Selbsthilfekontaktstellen – Bedeutung und Rolle der professionellen Unterstützer*innen der Selbsthilfe Berlin, Selbsthilfekontaktstellen, Berlin

Moderation:
Elke Beyer, Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle, Berlin
Antje Liesener, Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen c/o NAKOS, Berlin

Information und Anmeldung: www.armut-und-gesundheit.de

Autonomie der Selbsthilfe
NAKOS Fachforum beim Kongress Armut und Gesundheit

In dem NAKOS-Fachforum beim Kongress Armut und Gesundheit sollen verschiedene Ansätze vorgestellt und Lösungsmöglichkeiten für einen angemessenen Umgang mit Wirtschaftsunternehmen diskutiert werden.

Referenten:
Herr Jörg Mühlbach, Trägerkreis Initiative Transparente Zivilgesellschaft c/o Transparency International Deutschland e.V.

Herr Dieter Wenzel, mpn-netzwerk e.V. c/o Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe e. V. (DLH)

Moderation: Dr. Saffana Salman und Miriam Walther (NAKOS)

Mehr Informationen

Grundlagen der Selbsthilfeunterstützung
Seminar für Fachkräfte in Selbsthilfekontaktstellen (Einsteiger)

2017

4. Bundestreffen Junge Selbsthilfe
Treffen von jungen Selbsthilfeaktiven und Fachkräften der Selbsthilfeunterstützung

Die dreitägige Zusammenkunft richtet sich an junge Menschen im Alter von 18 bis 35 Jahren. Wir möchten einen Raum bieten, in dem sich Selbsthilfeaktive und -unterstützer*innen vernetzen, gegenseitig beraten und informieren, gemeinsame Projekte entwickeln und Visionen für die Junge Selbsthilfe in Deutschland diskutieren können. Dabei wollen wir an die vielen guten Ideen vom vergangenen Jahr anknüpfen und die gemeinsame Reise weiter fortsetzen.

Weitere Informationen

Junge Selbsthilfe stützen
Seminar für Fachkräfte der Selbsthilfeunterstützung und für Hauptamtliche und Aktive in Selbsthilfevereinigungen

Im Seminar wurden die von der NAKOS in den vergangenen zwei Jahren recherchierten Ansätze zur Ansprache und Motivierung junger Menschen für gemeinschaftliche Selbsthilfe vermittelt: Was wurde anderswo umgesetzt, was wieder verworfen und was hat sich als förderlich erwiesen? Dabei werden Beispiele aus ganz unterschiedlichen Bereichen aufgegriffen: aus der gesundheitsbezogenen, der psychosozialen und der sozialen Selbsthilfe – von individuellen Selbsthilfegruppen, von größeren Selbsthilfevereinigungen und von Selbsthilfekontaktstellen.

Das Seminar gab außerdem einen Überblick über verschiedene Formen des Selbsthilfeengagements jüngerer Menschen.

Ziel des Seminars war es, einen Wissenstransfer zwischen verschiedenen Akteuren im Selbsthilfefeld zu ermöglichen, voneinander zu lernen, neue Anregungen zu erhalten und offene Fragen zu diskutieren. Die Teilnehmenden sollten so befähigt werden, das Zukunftsthema „Junge Selbsthilfe“ in ihrer jeweiligen Situation aufzugreifen und erfolgreich voranzutreiben.

Kurzbericht

NAKOS-Fachtagung der Landesarbeitsgemeinschaften der Selbsthilfekontaktstellen

Zielgruppe: Sprecherinnen und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaften der Selbsthilfekontaktstellen

Ort: Hans-Lilje-Haus, Knochenhauerstraße 33, 30159 Hannover

Mehr Informationen finden Sie hier

Beratung und Begleitung von Selbsthilfegruppen
NAKOS-Fortbildung für erfahrene Fachkräfte der Selbsthilfeunterstützung

Zielgruppe: Erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Selbsthilfekontaktstellen

Referent/in: Götz Liefert, Helga Schneider-Schelte

Ort: Integrationshotel Kochsberg, Europa-Akademie, Kochsberg 1, 37276 Meinhard-Grebendorf, Internet: www.kochsberg.de

Mehr Informationen finden Sie hier

Grundlagen der Selbsthilfeunterstützung
NAKOS Fortbildung für neue Fachkräfte der Selbsthilfeunterstützung

Zielgruppe: Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Selbsthilfekontaktstellen und -unterstützungsstellen

Referent/in: Götz Liefert, Helga Schneider-Schelte

Ort: Akademie Hotel Berlin, Heinrich-Mann-Str. 29, 13156 Berlin, www.akademie-hotel.de

Informationen finden Sie hier

Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V.

Weitere Informationen und die Dokumentation finden hier

Workshop: Selbsthilfefreundlichkeit anstoßen, begleiten, gestalten
Veranstalter: Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen c/o NAKOS

Die positiven Effekte der Selbsthilfe für die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten, vor allem mit  chronischen Erkrankungen, sowie für ihre Angehörigen sind schon lange bekannt. Viele Selbsthilfegruppen  und Gesundheitseinrichtungen sammeln daher bereits seit Jahren gute Erfahrungen in einer engen Zusammenarbeit. Oftmals sind diese Kooperationen jedoch von dem besonderen Engagement einzelner Personen abhängig. Fällt einer der Kooperationspartner aus, ist die Zusammenarbeit häufig gefährdet oder  muss beendet werden.

Für einen systematischeren Aufbau dauerhaft tragfähiger Kooperationsstrukturen hat das Netzwerk  Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen ein praxisnahes, methodisches  Konzept entwickelt. Es eignet sich sowohl zur Gestaltung neuer, als auch zur Wiederbelebung oder  Weiterentwicklung von bereits bestehenden Kooperationen. Ein Baustein ist dabei die Mitwirkung der örtlichen Selbsthilfekontaktstelle. Mit ihrer Expertise rund um das Thema Selbsthilfe unterstützt die Kontaktstelle  fachlich die Kooperation, stärkt die Gruppen im Kooperationsprozess und fördert eine gleichberechtigte  Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Der Workshop richtete sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Selbsthilfekontaktstellen, die den  Handlungsansatz Selbsthilfefreundlichkeit kennenlernen oder ihr Wissen darüber vertiefen wollten. Neben einem kurzen Input zum Handlungskonzept wurde ganz praxisnah aus Sicht einer Kontaktstelle, einer  Selbsthilfebeauftragten und einer Selbsthilfegruppe geschildert, wie die Zusammenarbeit auf Grundlage der  Qualitätskriterien Selbsthilfefreundlichkeit aufgebaut und auf Augenhöhe ausgestaltet werden kann.

Mittlerweile sind bundesweit bereits 22 Krankenhäuser und 6 Rehakliniken für ihr selbsthilfefreundliches  Engagement ausgezeichnet. Diese Einrichtungen zeigen, dass eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe zum Nutzen aller und zum Wohle der Patientinnen und Patienten gelingen kann.

Open Space „Selbsthilfefreundlichkeit“ – Ein kollegialer Erfahrungsaustausch
Veranstalter: Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen
c/o NAKOS

Für Selbsthilfekontaktstellen wird die Zusammenarbeit mit Einrichtungen des Gesundheitswesens wie Krankenhäusern und Rehakliniken zunehmend wichtiger. Immer mehr von ihnen arbeiten dabei nach dem Handlungskonzept „Selbsthilfefreundlichkeit als Qualitätsmerkmal“, das vom Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ entwickelt wurde.

Doch wie können selbsthilfefreundliche Kooperationen nachhaltig gelingen? Denn neben der Erfahrung, dass es möglich und beglückend ist, selbstverantwortlich zu handeln, mit Unterschieden wertschätzend und ressourcenorientiert umzugehen und Maßnahmen zu verabreden, gehören auch frustrierende Erfahrungen zum Kooperationsalltag. Auf Einladung der bei der NAKOS angesiedelten Geschäftsstelle des Netzwerkes tauschten Mitte Mai in Köln Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Selbsthilfekontaktstellen ihre Erfahrungen mit dem Handlungsansatz aus und erörterten die wesentlichen Aufgabenstellungen im Prozess Selbsthilfefreundlichkeit.

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Selbsthilfefreundlichkeit – Ein kollegialer Erfahrungsaustausch
Bericht von der NAKOS-Veranstaltung am 18. Mai 2017 in Köln
NAKOS INFO 116 | NAKOS (Juni) 2017

Selbsthilfe trifft Psychotherapie – Perspektiven für eine intensivere Kooperation
Round-Table. Gemeinsame Veranstaltung von NAKOS und BPtK (Bundespsychotherapeutenkammer)

35 Psychotherapeut/innen und Mitarbeiter/innen von Selbsthilfekontaktstellen aus dem gesamten Bundesgebiet haben beim ersten bundesweiten Round-Table „Selbsthilfe und Psychotherapie“ eine verstärkte Kooperation in unterschiedlichen Bereichen vereinbart. So sollen unter anderem mehr Begegnungsflächen auf regionaler Ebene geschaffen und Informationsveranstaltungen zur Selbsthilfe für Psychotherapeut/innen angeboten werden.

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Selbsthilfe trifft Psychotherapie
Verabredung zu verstärkter Zusammenarbeit
Bericht zum Round-Table-Gespräch von NAKOS und Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) am 28.04.2017 in Berlin

Selbsthilfe bei psychischen Erkrankungen
Aufgaben von Selbsthilfekontaktstellen
Jutta Hundertmark-Mayser (NAKOS) | 2017

Reform der Psychotherapie-Richtlinie
Chancen für eine Weiterentwicklung der Kooperation zu anderen Versorgungsbereichen und Hilfen einschließlich der Selbsthilfe und professioneller Selbsthilfeunterstützung
Timo Harfst (BPtK) | 2017

Selbsthilfe trifft Psychotherapie
Bericht auf der Internetseite der Bundespsychotherapeutenkammer vom 07.07.2017

Bestechend unbestechlich – wie kann die Selbsthilfe ihre Unabhängigkeit wahren?
NAKOS Fachforum beim Kongress Armut und Gesundheit

In einem Fachforum beim Bundeskongress „Armut und Gesundheit 2017“ griff die NAKOS das Thema Unabhängigkeit und Selbstbestimmung der Selbsthilfe auf. Dabei wurden unter anderem die Rolle und die Ziele des Gemeinsamen Bundesausschusses G-BA als dem obersten Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern und Krankenkassen in Deutschland erörtert und die dort vertretenen unterschiedlichen Interessenlagen dargestellt. Als Mitglied des G-BA beschrieb und beschrieb Ulrike Faber, wie die Patientenvertreter/innen in den Fokus von Unternehmen geraten, die auf förderliche Entscheidungen des G-BA für ihre Produkte hoffen.

Zudem ging es in dem Forum um "Industrieeinflüsse auf ärztliches Handeln und Möglichkeiten der Abwehr“, die „Initiative unbestechlicher Ärz-innen und Ärzte MEZIS e.V.“ (MEZIS = Mein Essen zahl ich selbst) und das  „Transparenzportal für medizinische Behandlungsleitlinien“ www.leitlinienwatch.de. Als langjähriger Aktiver in der Selbsthilfe schilderte schließlich Rolf Blaga (Psoriasis Selbsthilfe Arbeitsgemeinschaft e.V.) seine Erfahrungen zu einer Erkrankung, bei der es aufgrund der hochpreisigen Medikamente, die hier zum Einsatz kommen, attraktiv für pharmazeutische Unternehmen ist, mit Selbsthilfeaktiven zusammen zu arbeiten.

Insgesamt war es ein spannendes, sehr informationsreiches Fachforum, das die Komplexität des Themas aufzeigte. Aus dem Publikum kam die Anregung, wei-tere Veranstaltungen durchzuführen, um noch stärker Lösungsansätze und alternative Handlungswege in den Blick zu nehmen.

Zur Dokumentation des Fachforums mit allen Referaten

Ideenwerkstatt Junge Selbsthilfe
NAKOS Austauschtreffen für Fachkräfte der Selbsthilfeunterstützung

Die Ideenwerkstatt richtete sich an Mitarbeitende von Selbsthilfekontaktstellen, die bereits zum Thema Junge Selbsthilfe aktiv sind und/oder Erfahrung in der Gründung von jungen Selbsthilfegruppen haben. Es gab Gelegenheit, eigene Projekte und Projektideen vorzustellen, ausführlich zu diskutieren und Anregungen zu erhalten. Außerdem wurde ausgelotet, wie Mitarbeitende in der Selbsthilfeunterstützung sich gegenseitig besser zu dem Thema unterstützen und noch effektiver vernetzen können. Zudem wurde über die Möglichkeit gemeinsamer (bundesweiter) Projekte oder Kampagnen nachgedacht.

Das Spektrum der diskutierten Themen war breit: Erfordert die Unter-stützung jüngerer Menschen in der Selbsthilfe ein anderes Vorgehen in der Kontaktstelle? Wie ist die Balance angemessen auszutarieren – zwischen der gewünschten oder als notwendig erachteten Begleitung junger Menschen und dem Ziel, dass (junge) Selbsthilfegruppen längerfristig selbst organisiert und selbstverantwortlich funktionieren? Es ging aber auch um das Miteinander zwischen den unterschiedlichen Generationen in den Kontaktstellen selbst: Wie gelingt der Wissenstransfer? Welche Gewohnheiten oder Traditionen blockieren die neuen Mitarbeitenden in ihrem Tun?

Die Teilnehmenden waren sich einig, dass diese Form des kollegialen Austausches eine intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Aspekten des Themas "Junge Selbsthilfe" ermöglichte.

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Junge Selbsthilfe: Selbsthilfekontaktstellen im Austausch
Miriam Walther
NAKOS INFO 116 | NAKOS (Juni) 2017

Grundlagen der Selbsthilfeunterstützung
NAKOS Fortbildung für neue Fachkräfte der Selbsthilfeunterstützung

Zielgruppe: Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Selbsthilfekontaktstellen und -unterstützungsstellen

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