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Menschen zusammenbringen

Die NAKOS ist die zentrale bundesweite Anlaufstelle in Deutschland rund um das Thema Selbsthilfe. Als Knotenpunkt vernetzt NAKOS die relevanten Akteure. Interessierte, Betroffene und Angehörige finden hier alle notwendigen Informationen. Dabei zeigt NAKOS die Vielfalt und Möglichkeiten gemeinschaftlicher Selbsthilfe auf und fördert und vertritt sie gegenüber Politik und Gesellschaft.

Mit diesem Internetangebot informieren wir Sie über unsere Arbeit und bieten Ihnen Informationen rund um gemeinschaftliche Selbsthilfe: zur Gründung und Arbeitsweise von Selbsthilfegruppen, zu den Angeboten von örtlichen Selbsthilfekontaktstellen, an die Sie sich jederzeit und kostenfrei mit Ihren Fragen zur Selbsthilfe wenden können, zur finanziellen Förderung der Selbsthilfe und zu Nachrichten und Terminen mit Selbsthilfebezug.

Häufig gestellte Fragen:

Zentrale Aufgabe der NAKOS ist es, Selbsthilfegruppen und an Selbsthilfe interessierte Bürgerinnen und Bürger aufzuklären, zu informieren und Kontakte zu vermitteln. Als Brückeninstitution vermittelt NAKOS zwischen Öffentlichkeit und Medien, Versorgungseinrichtungen, Verbänden und Politik, örtlichen Selbsthilfekontaktstellen, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfegruppen-Interessierten.

Die NAKOS bündelt gemeinsame Interessen zur Verbesserung der Ausstattung und der Förderung von Einrichtungen der Selbsthilfeunterstützung und bringt diese in den (fach)politischen Diskurs auf Bundesebene ein. In diesem Zusammenhang wirkt die NAKOS in Gremien und an fachpolitischen Diskussionen mit, betreibt Öffentlichkeitsarbeit, führt Fachtagungen und Studien durch.

Die NAKOS fördert die Zusammenarbeit zwischen Vereinigungen der Selbsthilfe und Einrichtungen der professionellen Versorgung.

Trägerunabhängig organisiert die NAKOS den fachlichen Austausch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen der Selbsthilfeunterstützung und trägt zur Entwicklung gemeinsamer und einheitlicher Standards der fachlichen Qualität der Selbsthilfeunterstützungsarbeit bei.

Fachleuten, zum Beispiel in sozialen und gesundheitsbezogenen Versorgungseinrichtungen, gibt die NAKOS Orientierungshilfen zur Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen (über Adressverzeichnisse, Fachmaterialien und Fortbildungsmaßnahmen).

Die NAKOS veröffentlicht Studien mit Informationen über das Feld der Selbsthilfe und der Selbsthilfeunterstützung in Deutschland. Politischen und administrativen Entscheidungsträgern vermittelt sie über Fachtagungen und Stellungnahmen Konzepte für eine angemessene Unterstützung und Förderung von Selbsthilfegruppen.

NAKOS ist eine Einrichtung des Fachverbandes Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. und besteht seit 1984.

Das zentrale Ziel der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. ist es, Menschen anzuregen zur freiwilligen, gleichberechtigten und selbstbestimmten Mitarbeit in Selbsthilfegruppen. Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. arbeitet themenübergreifend und problemübergreifend. Sie legt die Schwerpunkte ihrer Aktivitäten auf die fachliche Selbsthilfe-Unterstützung und das Sicherstellen von förderlichen Rahmenbedingungen für die Arbeit von Selbsthilfegruppen. Sie ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, Gesamtverband e.V.

Die Arbeit der NAKOS wird ausschließlich über Fördermittel finanziert, die sie als pauschale Mittel von der GKV-Gemeinschaftsförderung auf Bundesebene sowie für verschiedene Projektmaßnahmen vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sowie durch die Bundesverbände der gesetzlichen Krankenkassen nach Paragraph 20h Fünftes Sozialgesetzbuch (§ 20h SGB V) erhält. Die NAKOS erhält keine Sponsoringmittel und erzielt keine Werbeeinnahmen.  Gegenwärtig sind 10 Mitarbeiterinnen bei der NAKOS beschäftigt.

Die NAKOS richtet ihr Angebot an unterschiedliche Adressatengruppen: Bürgerinnen und Bürger, Fachleute sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren:

  1. An Selbsthilfe interessierte Bürgerinnen und Bürger:

    • Menschen, die von einem bestimmten seelischen, sozialen oder gesundheitlichen Problem entweder selbst oder als Angehörige betroffen sind und die sich über die Chancen und Möglichkeiten von Selbsthilfegruppen informieren, Kontakte suchen oder selbst eine Gruppe aufbauen wollen.
    • Mitglieder von Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen, die Rat bei allgemeinen Fragen der Gruppenarbeit und Hinweise zur Unterstützung und Förderung ihrer Arbeit suchen.

  2. Fachleute, die Selbsthilfegruppen unterstützen, mit ihnen zusammenarbeiten oder als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wirken wollen. Zum Beispiel...

    • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in lokalen Einrichtungen der Selbsthilfeunterstützung (Selbsthilfekontaktstellen)
    • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Beratungsstellen, sozialen Diensten, (Reha-) Kliniken
    • Ärztinnen und Ärzte
    • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
    • Journalistinnen und Journalisten

  3. 3. Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Institutionen, die eine größere gesellschaftliche Anerkennung, eine verstärkte Mitwirkung und eine verbesserte Förderung von Selbsthilfegruppen erreichen wollen. Zum Beispiel...

    • in Politik und Verwaltungen
    • bei Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Berufs- und Unternehmensverbänden, Stiftungen
    • bei Krankenkassen, Rehabilitationsträgern, Renten- und Unfallversicherungsträgern, Arbeitsverwaltungen

In die  GRÜNEN ADRESSEN werden bundesweit tätige Selbsthilfevereinigungen und Selbsthilfe-Internetforen sowie „Arbeitsplattform für Selbsthilfegruppen“ und  „Organisationen und Institutionen mit Selbsthilfebezug“ aufgenommen, die

  •  allen interessierten Personen und Einrichtungen im Bundesgebiet zu dem von ihnen genannten Themenschwerpunkt / Themenspektrum mit ihrem Informationsangebot und Service zur Verfügung stehen.
  •  möglichst Ansprechpartner/innen benannt haben, die über die bereit gestellten Kontaktdaten erreichbar sind.
  • selbstverantwortlich und unabhängig arbeiten.
  • ihre Arbeit und die Ziele neutral ausrichten.
  • deren Arbeit und die Ziele im Einklang stehen mit ethisch-moralischen und rechtlichen Normen.
  • die keine kommerziellen Zwecke und somit keine Gewinnorientierung verfolgen. Das heißt jedoch nicht, dass die Informations- und Serviceangebote kostenlos sein müssen.

In die ROTEN ADRESSEN werden Selbsthilfekontaktstellen und Selbsthilfeunterstützungsstellen aufgenommen, die

  • einen Überblick, Informationen und Aufklärung über Selbsthilfegruppen bieten und auf der Basis einer umfassenden themenübergreifenden Adressensammlung Kontakte zu allen bekannten gesundheitsbezogenen, psychosozialen und sozialen Selbsthilfegruppen am Ort bzw. in der Region vermitteln
  • mit ihrem Angebot allen Interessierten offenstehen
  • Ansprechpersonen für die Arbeitsaufgabe der Selbsthilfeunterstützung fest benannt haben
  • für Interessierte zeitlich geregelt erreichbar sind bzw. feste Sprechzeiten eingerichtet haben
  • nicht gewinnorientiert arbeiten. (Das heißt nicht, dass die Angebote immer kostenfrei sein müssen. Es können zum Beispiel Unkostenbeiträge für Raummiete, Kopierernutzung und ähnliches erhoben werden.)

BLAUE ADRESSEN – Seltene Erkrankungen und Probleme: Suche nach Gleichbetroffenen und Selbsthilfegruppen
Die Datenbank BLAUE ADRESSEN enthält Suchmeldungen und Kontaktadressen von (einzelnen) Betroffenen beziehungsweise deren Angehörigen, die sich dazu entschlossen haben, selbst aktiv zu werden, um Kontakt zu Gleichbetroffenen zu bekommen, um Informationen und Erfahrungen auszutauschen und vielleicht neue gemeinsamen Wege zu finden. Zu ihrem Anliegen findet sich im Vermittlungsangebot GRÜNE ADRESSEN Gemeinschaftliche Selbsthilfe in Deutschland kein Eintrag.
Grundsätzliches Anliegen des Verknüpfungsverfahrens ist, nicht alle Adressen, die zu einer Erkrankung oder zu einem Problem bekannt sind, in dem Verzeichnis aufzulisten, sondern nach Möglichkeit eine Person dort zu benennen, die sich als bundesweite Ansprechpartnerin oder bundesweiter Ansprechpartner zur Verfügung stellt. So können Kontakte und Erfahrungen gebündelt werden und die Chance zur Gründung einer Selbsthilfegruppe erhöht sich deutlich.

Die Aufnahme in die NAKOS-Datenbanken beinhaltet keine Beurteilung der Qualität der Arbeit der Selbsthilfeorganisationen und -vereinigungen. Auch kann aus der Aufnahme in die NAKOS-Datenbanken kein Anspruch auf Förderung nach § 20h SGB V,  § 31, 5 SGB VI oder § 45d Absatz 2 SGB XI abgeleitet werden.
Ebenso ergibt sich aus der Aufnahme in die Datenbanken keine Mitgliedschaft bei NAKOS.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an NAKOS.

© NAKOS 2017

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Selbsthilfefähigkeiten stärken – Selbstorganisation unterstützen – Gemeinschaftliche Selbsthilfe ermöglichen
NAKOS 2014

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